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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)

Mohrenstraße

Warum umbenennen? Der Straßenname diskriminiert Schwarze Menschen. Er geht auf die Zeit ihrer Versklavung und ihres unfreiwilligen Dienstes am Berliner Hof zurück. Der Begriff M* ist bis heute negativ konnotiert.

»Mohr« ist die älteste deutsche Bezeichnung für Schwarze Menschen. In dem Wort steckt das griechische »moros«, das töricht, einfältig, dumm, aber auch gottlos bedeutet sowie das lateinische »maurus«, welches für schwarz, dunkel bzw. afrikanisch steht. Daraus wurde althochdeutsch »mor« und schließlich »Mohr« abgeleitet. (1)

Im folgenden Text wird der Begriff nur noch mit M* abgekürzt, weil es sich dabei um eine rassistische Fremdbezeichnung handelt, die wir nicht fortschreiben wollen.

 

Die »M*straße« in Mitte

… kreuzt die Friedrichstraße und verläuft parallel zur Leipziger Straße. Es gibt einen gleichnamigen U-Bahnhof, der 1908 zunächst als »Kaiserhof« eröffnet wurde, später »Thälmann-Platz« hieß und ab 1986 den Namen »Otto-Grotewohl-Straße« erhielt. Nach der Wiedervereinigung wurde der U-Bahnhof 1991 in »M*straße« umbenannt. Die »M*straße« ist teilweise eine Wohnstraße, es gibt aber auch viel Gewerbe: Unternehmen (z. B. das Hotel Hilton) und Institutionen haben hier ihren Sitz (z. B. die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Botschaften von Peru, Chile und Lichtenstein, der Immobilienverband, der Zentralverband des Deutschen Handwerks, staatliche Stellen wie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und die Thüringische Landesvertretung sowie die Deutsche UNESCO-Kommission).

 

Benennungsjahr der Straße: 1706

 

Wie umbenennen?

Die Initiator*innen dieses Dossiers fordern bei der Umbenennung der »M*straße« und des gleichnamigen U-Bahnhofs den Bezug zur Geschichte der Versklavung Schwarzer Menschen und zu ihrem Leben in der Diaspora beizubehalten, aber die Perspektive der Erinnerung umzukehren. Das heißt, dass afrikanische bzw. Schwarze Personen des Widerstandes gegen rassistische und koloniale Strukturen geehrt werden sollten.

Zu möglichen Alternativnamen

 

9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt in Berlin am 28.2.2015.

 

Historischer Hintergrund

Seit 2014 findet am U-Bahnhof »M*straße« in Berlin Mitte alljährlich ein Fest von Verbänden und Vereinen der afrikanischen und Schwarzen Community und der Entwicklungspolitik statt. Auf dem Fest erfolgt das, was seit 25 Jahren von der Schwarzen Community gefordert wird: die symbolische Umbenennung der Straße. (2)

 

Verbindung zum Versklavungshandel

Dieser symbolische Akt wird nicht ohne Grund am 23. August anlässlich des Internationalen Tages zum Gedenken an den Versklavungshandel und dessen Abschaffung, am Tag des Ausbruchs der Schwarzen Revolution von Haiti 1791, vollzogen. Denn der Straßenname ist mit der Geschichte der Versklavung direkt verbunden. Er wurde nach dem Stadtchronisten Nicolai bereits im Jahr 1706 vergeben, zu einer Zeit also, als König Friedrich I. in Preußen die Herrschaft über die Kolonialfestung »Groß-Friedrichsburg« (Princes Town/Pokesu) im heutigen Ghana beanspruchte.

Dieser Stützpunkt wurde von den Seestreitkräften seines Vaters, Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, 1683 an der westafrikanischen Küste errichtet. Dadurch konnte die »Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie« für gut 15 Jahre am Versklavungshandel der europäischen Mächte teilnehmen. Mehr als 20.000 westafrikanische Kinder, Frauen und Männer wurden dabei in die amerikanische Plantagensklaverei verschleppt und verkauft. (3)

 

Diskriminierende Fremdbezeichnung

Der deutsche Ausdruck [maskulin] »M*« für Schwarze Menschen war nach Überzeugung zahlreicher Autor*innen von Beginn an »negativ konnotiert, da er auf die Feindschaft gegenüber Nicht_Christinnen […] zurückzuführen ist.« (4) Zur Zeit der Straßenbenennung war die Fremdbezeichnung »M*« sogar mit einem stark diskriminierenden Zerrbild verbunden. Der Kolonialismus, der Versklavungshandel und das menschenverachtende System der Plantagensklaverei wurden durch eine Ideologie gerechtfertigt, in der Menschen mit afrikanischen Wurzeln als minderwertig betrachtet und dargestellt wurden. Im Laufe des 18. Jahrhunderts änderte sich daran wenig, auch wenn biblisch-mythologische Argumente für die angebliche Höherwertigkeit von Weißen im Zuge der europäischen Aufklärung nach und nach von rassistisch-biologistischen verdrängt wurden. Dabei wurden Schwarze Menschen das Ziel »diskriminierender wissenschaftlicher Neugier und eines herabmindernden Exotismus«. (5)

1739 sprach Zedlers Lexikon noch von den »M*« als »verfluchte Söhne des biblischen Ham«. Nur eine Generation später verbreitete der preußische Philosoph Immanuel Kant (1781/ 82) die Ansicht, Schwarze »nehmen Bildung an, aber nur eine Bildung der Knechte, d. h. sie lassen sich abrichten.« Der Anatom Samuel Thomas von Sömmering (1784) sprach von ihrer »Wildheit, Unbändigkeit und etwas minderer Fähigkeit zur feineren Kultur«, die sich durch ihre angeblich kleineren Gehirne erklären ließe. Schließlich brachte Johann G. Haas, der Autor eines deutsch-französischen Wörterbuchs (1788), das Ganze auf die bündige Formel: »noir. wie ein Mohr, moricaud. – Sclave, nègre«. (6)

 

Gekaufte Afrikaner*innen als »M*« in Berlin

Die Ideologie von der Höherwertigkeit weißer Europäer*innen diente nicht nur der kolonialen Herrschaft und der Plantagensklaverei in Amerika. Auch nach Europa wurden zumeist minderjährige männliche Afrikaner verschleppt. Sie waren Statussymbol und Arbeitskraft zugleich und wurden in den Haushalten derjenigen ausgebeutet, die sich den Menschenkauf leisten konnten. Im Alten Reich waren es vor allem die Adelsschicht und das reiche Bürgertum, die sich mit »Hof- und Kammer-M*« schmückten. Entsprechend hieß es im Universal-Lexicon der Völker- und Landesgeschichte (1806), dass man »einen ganz schwarzen Afrikaner, welchen vornehme Herren zu ihrer Bedienung halten, einen Mohren zu nennen« pflege. (7)

Im Kurfürstentum Brandenburg setzte diese Praxis vergleichsweise früh und schon im Zusammenhang mit der Kolonialpolitik und dem Versklavungshandel des Großen Kurfürsten ein. So ist belegt, dass Friedrich Wilhelm von Brandenburg bereits seine ersten nach Westafrika segelnden Schiffe beauftragte, Schwarze Jungen mit nach Europa zu bringen. Im späten 17. Jahrhundert tauchen auch in den hiesigen Kirchenbüchern und auf Abbildungen des Hoflebens die ersten Schwarzen Berliner*innen auf. (8)

 

Das Gemälde von Carl Paul Leygebe »Tabakskollegium von Friedrich I.« von 1709/10 im Schloss Charlottenburg zeigt drei junge Afrikaner, die als »Hof-M*« dienen müssen.

 

Die ersten afrikanisch-deutschen Familien

Die Schwarzen Jungen wurden zwangsgetauft und mussten christlich-deutsche Namen annehmen, oft die ihrer Herrschaften. Die meisten von ihnen mussten als einfache Lakaien arbeiten oder wurden als Hof- und Heeresmusiker ausgebildet. Einigen wenigen, die in gehobener Stellung dienten, war es möglich zu heiraten und so die ersten afrikanisch-deutschen Familien Berlins zu gründen. Zur Zeit der Benennung der »M*straße« im beginnenden 18. Jahrhundert waren Schwarze Menschen also bereits ein fester Bestandteil der Bevölkerung des heutigen Bezirks Berlin Mitte. In der Umgebung des Schlosses sowie der Paläste der Markgrafen Philipp Wilhelm, Albrecht Friedrich und Christian Ludwig in der neu entstehenden Friedrichstadt dürften sie täglich anzutreffen gewesen sein. (9)


Keine Gleichstellung von Schwarzen Menschen

Der Rechtsstatus von Schwarzen Menschen war in Preußen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts prekär und nicht eindeutig definiert. Erst das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794 verfügte ein flächendeckendes Verbot der Versklavung, wobei erhebliche Einschränkungen dafür sorgten, dass es keine rechtliche Gleichstellung Schwarzer Menschen gab, die oft mit einem metallenen Halsring als Unfreie gekennzeichnet waren. So blieben nicht nur alle von Ausländern nach Preußen mitgebrachten Versklavten persönliches »Eigentum« ihrer Herrschaften. Auch die von preußischen Untertanen im Ausland erworbenen Minderjährigen waren ihren »Vormündern« bis zu ihrer Volljährigkeit von Rechts wegen ausgeliefert. Nur erwachsene Versklavte konnten das für weiße Untertanen mögliche Maß an »Freiheit« erlangen, das häufig in nicht mehr als in der Leibeigenschaft bei einem Adligen bestand. In jedem Fall waren ehemalige Versklavte verpflichtet, ihren »Besitzer*innen« noch so lange unentgeltlich zu dienen, bis sie ihren eigenen Kaufpreis abgearbeitet hatten. (10)

 

Der erste Schwarze Rechtsgelehrte Anton Wilhelm Amo

Damit blieb das Allgemeine Landrecht von 1794 weit hinter der juristischen Gleichstellung zurück, die der erste Schwarze Rechtsgelehrte in Preußen, Anton Wilhelm Amo (11), in seiner Disputation »De Jure Maurorum in Europa« bereits 1729 historisch zu legitimieren gesucht hatte. Als Kleinkind selbst versklavt und aus Westafrika verschleppt, hatte er an der Universität Halle argumentiert, dass dem für Europa grundlegenden Römischen Recht die Diskriminierung von Afrikanern fremd wäre und sie vom römischen Kaiser sogar mit der Königsherrschaft und -würde belehnt worden waren. (12)

 

Der »Sarotti-M*«

Wie weit entfernt die weiße Mehrheitsgesellschaft bis heute von dem durch Amo eingeforderten Respekt ist, beweist das Bild des »Sarotti-M*«, das mit der Fremdbezeichnung am häufigsten assoziiert wird. Das nach wie vor populäre Markenzeichen der einstigen Berliner Schokoladen-Firma wurde im Jahr des Verlustes der deutschen Kolonien 1918 entwickelt und war wahrscheinlich durch den ersten Geschäftssitz Sarottis in der »M*straße« inspiriert. Der »Sarotti-M*« stellte und stellt das genaue Gegenteil der in Würde lebenden freien afrikanischen Persönlichkeit dar, deren Bild Amo bereits zweihundert Jahre zuvor heraufbeschworen hatte. 2004 wurde es nach Kritik an der rassistischen Darstellung in den »Sarotti- Magier der Sinne« mit goldener Hautfarbe und ohne Tablett verändert. (13) Das Bild bleibt: Der orientalisierte kleine Junge mit seinen stereotypisierten Kulleraugen versetzt die weiße Kundschaft in eine koloniale Fantasiewelt, in der sie von Schwarzen Kindern flink und freudig mit exotischen Genussmitteln bedient wird. An der Hauswand der Sarotti-Höfe in Berlin-Kreuzberg prangt bis heute ein überdimensionaler originaler »Sarotti-M*«.

 

Den Begriff »M*« ersatzlos streichen

Die abwertenden Bedeutungen der Fremdbezeichnung sind bis heute vorhanden. Studierende des in der »M*Straße« ansässigen Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt- Universität zu Berlin konnten 2006 in einer studentischen Forschungsarbeit zeigen, dass ein Großteil der in der Straße befragten deutschsprachigen Passant*innen herabwürdigende, exotisierende und rassistische Assoziationen mit dem Begriff verbinden. Die deutsche Sprache ist »voll von Redewendungen, die mit dem Begriff ›Mohr‹ neben Exotik auch Abwertung, Unterwürfigkeit, Dummheit und Infantilität verbinden«. (14)

Bis heute erinnern die »M*straße« und der gleichnamige U-Bahnhof viele Schwarze Menschen an die Zeit der Versklavung ihrer Vorfahren, als es in einem deutschen Sprichwort hieß: »Wer von einem Mohren wohl bedient sein will, der muss ihn wohl speisen, viel arbeiten lassen und tüchtig prügeln.« (15) Der Begriff sollte daher nicht nur von Straßenschildern, sondern auch aus dem Sprachgebrauch ersatzlos gestrichen werden.

 

1. Zur etymologischen Herleitung des Wortes: Arndt, Susan / Hamann, Ulrike: ›Mohr_in‹, in: Arndt, Susan / Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.): Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster 2011, S. 649.
2. Zu den langjährigen Auseinandersetzungen um den Straßennamen siehe: Aikins, Joshua Kwesi /Hoppe, Rosa: Straßennamen, in: Arndt, Susan / Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.): ebenda, S. 521 – 537.
3. Friedrich, Nicolai: Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und allerdaselbst befindlicher Merkwürdigkeiten, Berlin 1769; Weindl, Andrea: Die Kurbrandenburger im »atlantischen System« 1650 – 1720, Köln 2001; Kopp, Christian: »Mission Moriaen« – Otto Friedrich van der Gröben und der brandenburgisch-preußische Sklavenhandel, veröffentlicht auf www.afrika-hamburg.de; Stamm, Malte: Das Koloniale Experiment. Der Sklavenhandel Brandenburg- Preußens im transatlantischen Raum 1680 – 1718, Düsseldorf 2011.
4. Arndt, Susan /Hamann, Ulrike: ›Mohr_in‹, in: Arndt, Susan / Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.): a.a.O., S. 649.
5. Hinrichsen, Malte / Hund, Wulf D.: Metamorphosen des ›Mohren‹. Rassistische Sprache und historischer Wandel, in: Hentges, Gudrun / Nottbohm, Kristina / Jansen, Mechthild M. u. a. (Hrsg.): Sprache – Macht – Rassismus, Berlin 2014, S. 96.
6. Kant, Immanuel: Vorlesungen 1781/ 82, in: Kants gesammelte Schriften, Bd. 2, Berlin 1997, S. 187; Soemmering, Samuel Thomas: Über die körperliche Verschiedenheit des Mohren vom Europäer, Mainz 1784, S. 24; Haas, Johann Gottfried: Neues Teutsches und Französisches Wörterbuch der Jugend zum Gebrauch bequem eingerichtet, Leipzig 1788, Bd. 2, Sp. 1023, Zitate aus Hinrichsen, Malte/ Hundt, Wulf D., ebd.
7. Köppen, Karl Friedrich /Wagener, Samuel Christoph: Universal-Lexicon der Völker- und Ländergeschichte, von der ältesten bis auf die gegenwärtige Zeit, Bd. 3, Berlin 1806, S. 222.
8. Kurfürstlicher Auftrag zum Sklavenhandel für J. Bartelsen, Kapitän der Wappen von Brandenburg, 7.7.1680; Kurfürstlicher Auftrag zum Sklavenhandel für die Kapitäne Voß und Blonck, 17.5.1682, in: Jones, Adam: Brandenburg Sources for West African History, 1680 – 1700, Stuttgart 1985, S. 216 / 17; Martin, Peter: Schwarze Teufel, edle Mohren. Afrikaner in Geschichte und Bewußtsein der Deutschen, Hamburg 2001; Reed-Anderson, Paulette: Menschen, Orte, Themen. Zur Geschichte und Kultur der Afrikanischen Diaspora in Berlin, Berlin 2013; Becker, Andreas: Preußens schwarze Untertanen – Afrikanerinnen und Afrikaner zwischen Kleve und Königsberg vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert, in: Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte 22, Berlin 2012; Kuhlmann-Smirnov, Anne: Schwarze Europäer im Alten Reich. Handel, Migration, Hof, Göttingen 2013.
9. Theilig, Stephan: Türken, Mohren und Tataren. Muslimische Lebenswelten in Brandenburg-Preußen im 18. Jahrhundert, Berlin 2013; Karte von 1699 zur Lage der Höfe der Königsfamilie: Broebes, Jean Baptiste: Die Churfürstle Brandenburgle Residentz Stätt Berlin, Cöln, und Friedrichs Werder (unter https://commons.wikimedia.org/wiki/List_of_historical_maps_of_Berlin#/media/File:Berlin-1652-Merian-vogel.jpg abgerufen am 8.6.2016).
10. Siehe dazu das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794, Teil 2, Titel 5, §196 – 208 sowie: Reed-Anderson, Paulette: Serving the King and the Kingdom – Africans and Prussian Law in the 18th Century, in: Reed-Anderson, Paulette: a.a.O., S. 14 – 17.
11. Zur Biographie von Anton Wilhelm Amo siehe S. 59.
12. In einer zeitgenössischen Zusammenfassung der nicht erhaltenen Disputation Amos heißt es: »Darinnen dass nicht allein ex LL und der Historie gezeuget; dass der Mohren ihr König bey dem Römischen Kayser ehedem zu Lehen gegangen und jeder von denselben ein Königs-Patent, welches auch Justinianus ausgetheilet, hohlen müssen; sondern auch vornehmlich dieses untersuchet, wie weit den von Christen erkaufften Mohren in Europa ihre Freyheit oder Dienstbarkeit denen üblichen Rechten nach sich erstrecke.«, in: Wöchentliche Hallische Frage- und Anzeigungsnachrichten vom 28. November 1729, Sp. 273: zit. in Brentjes, Burchard: Anton Wilhelm Amo – Der Schwarze Philosoph in Halle, Leipzig 1976, S. 38.
13. Zur Markengeschichte beim Inhaber auf: www.sarotti.de/marke/mohr
14. Kamara, Moctar: Offener Brief des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde an Dr. Philipp Lengsfeld (MdB) vom 29.1.2015.
15. Wanders Deutsches Spruchwortlexikon, 1873; ebenfalls zitiert in: Kopp, Christian: »White Myths, Black History – Der Fall der Berliner Mohrenstraße«, veröffentlicht im Bildungsportal: Lernen aus der Geschichte, Berlin 2015.

Text "Historischer Hintergrund": Christian Kopp und Joshua Kwesi Aikins, Foto: Johann Stemmler