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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
BER und Rosa Luxemburg-Stiftung

Recht haben. Globale Soziale Rechte und Agenda 2030

Ein Kooperationsprojekt der Rosa Luxemburg-Stiftung und des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) Begleitender Diskussionstext zur Auftaktveranstaltung «Nachhaltig politisieren – Globale soziale Rechte als Alternative zur Agenda 2030» am 6. Juni 2018 von Stefanie Kron (Rosa-Luxemburg-Stiftung), Alexander Schudy und Sylvia Werther (Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag, BER), Mai 2018

2018

Was ist globale soziale Gerechtigkeit heute für uns? Eine Utopie? Ein mögliches Ziel von Entwicklungspolitik? Das eigentliche Ziel linker Politik? Bieten die Globalen Sozialen Rechte einen Ansatz zur Transformation der ungleichen Nord-Süd-Beziehungen? Kann der Diskurs der Globalen Sozialen Rechte auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Agenda 2030) politisieren und auf eine rechtlich bindende Grundlage stellen? Oder dem globalen Rechtsruck eine emanzipatorische und internationalistische gesellschaftliche Perspektive entgegen setzen? Können sie die gegenwärtigen transnationalen Kämpfe um das Recht auf Bewegungsfreiheit und menschenwürdige Arbeit, um Wohnen, Bildung und Gesundheitsversorgung, um Klimagerechtigkeit, Energiedemokratie und Ernährungssouveränität zu einer gemeinsamen politischen Strategie zusammenführen?

Diesen Fragen gehen wir in der Veranstaltungs- und Publikationsreihe «Recht haben. Internationale Bewegungen für globale Gerechtigkeit» nach. Zwischen Juni und Dezember 2018 diskutieren Wissenschaftler*innen, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen in drei Podiumsdiskussionen zu Nachhaltigkeit, Arbeit und Migration aus einer linken Perspektive mit der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft, ob und wie das Konzept der Globalen Sozialen Rechte die Debatte über die UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 politisieren kann. Parallel dazu veröffentlichen wir thematische Essays und Diskussionspapiere in der gleichnamigen Publikationsreihe.

>>> Das Diskussionspapier im Neuen Deutschland am 5. Juni 2018