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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
Inkota-netzwerk e.V.
13.09.2018 18:30 - 20:30
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin

Bäuerliche Rechte stärken

Bäuerliche Rechte stärken – weltweite Diskriminierungen stoppen! Gelingt das mit einer neuen Erklärung der Vereinten Nationen? In vielen Teilen der Welt werden kleinbäuerliche Gemeinden gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich für die Rechte der ländlichen Bevölkerung einsetzen, werden kriminalisiert oder sogar ermordet. Die Liste an konkreten Beispielen akuter Menschenrechtsverletzungen weltweit ist nahezu endlos. Denn viele der rund zwei Milliarden Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sind systematischen Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen über eine UN-Erklärung zur Stärkung der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, diskutiert. Die Erklärung könnte beim Zugang zu und bei der Kontrolle über Land und Saatgut, aber auch beim Schutz kollektiver Rechte eine wichtige Rolle spielen – und befindet sich aktuell auf der politischen Zielgeraden. Bei der kommenden 39. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf könnte die Erklärung Ende September 2018 beschlossen und bereits bei der folgenden UN-Generalversammlung in New York angenommen werden.

 

Was sind die Inhalte dieser UN-Erklärung? Warum fordern Kleinbauernorganisationen sie und was sagen Betroffene aus dem globalen Süden und dem globalen Norden dazu? Wie verliefen die politischen Verhandlungen zur Erarbeitung der UN-Erklärung und wie bewerten zivilgesellschaftliche Vertreter*innnen die Rolle der EU und der Bundesregierung dabei? Und was müsste getan werden, damit eine solche Erklärung überhaupt Wirksamkeit entfalten kann?  

 

Vor der anstehenden Entscheidung im UN-Menschenrechtsrat wollen wir diese und viele weitere Fragen mit den Podiumsteilnehmern*innen und Ihnen diskutieren.

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung statt. Im Anschluss laden wir Sie ein, die Diskussion bei einem kleinen Empfang weiter zu führen. 

Weitere Infos:

Positionspapier der deutschen Zivilgesellschaft zur UN-Erklärung

Entwurf der Erklärung (Englisch)

 

Die Podiumsdiskussion ist eine gemeinsame Veranstaltung des INKOTA-netzwerks mit: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), GEPA – The Fair Trade Company, Internationaler Verband Katholischer Ländlicher Erwachsenenbewegungen (FIMARC), Katholische Landvolkbewegung (KLB), Oxfam Deutschland, TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland), Welthungerhilfe

Kontakt:
Jan Urhahn