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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
27.11.2019 10:00 - 18:00
im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Partnerschaftsarbeit in Berlin – Vielfalt, Versäumnisse und Perspektiven „Wimpel, Chöre, Händeschütteln“ – die Partnerschaftsarbeit zwischen Städten und Gemeinden beschränkt sich gelegentlich auf Symbolpolitik und wirkt nach außen zum Teil exklusiv. Dabei sind gerade internationale Begegnungen wichtige Erfahrungen, um global gerechtes Handeln zu motivieren, Versöhnungs- oder Friedensarbeit zu leisten und politische Veränderungen anzustoßen.

19. Berliner Entwicklungspolitisches Forum

 

Die internationalen Städtepartnerschaften Berlins haben bislang wenig entwicklungspolitische Aktivitäten  entfaltet. Anders in Berliner Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg (mit San Rafael del Sur in Nicaragua + Derik in Nordsyrien) oder Lichtenberg (mit Maputo in Mozambique), wo die Anbindung an zivilgesellschaftliche Träger besonders groß ist. Gleichzeitig findet auch abseits „klassischer“ Strukturen im Rahmen von bspw. Bildungs-, Projektpartnerschaften oder (Community-)Netzwerken wichtige Partnerschaftsarbeit statt – und diese braucht Sichtbarkeit, Raum, Vernetzung und die richtige Förderung.

Daher möchte die entwicklungspolitische Zivilgesellschaft mit Land, Bezirken und weiteren Aktiven einen Dialog starten, wie die internationale Partnerschaftsarbeit in Berlin mit entwicklungspolitischem Engagement ausgestaltet werden kann. Ein Fokus liegt dabei auf migrantisch-diasporischen Akteur*innen sowie postkolonialen und solidarischen Perspektiven.

Eine Veranstaltung des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER), der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund), von moveGLOBAL und der Städtepartnerschaft Kreuzberg - San Rafael del Sur

 

Inhaltlicher Ablauf

 

Input - (Berliner) Partnerschaftsarbeit im Überblick

 

Moderierte Trialoge mit Publikum: Praxis und Perspektiven der Partnerschaftsarbeit

 

- Partnerschaften als Auseinandersetzung mit der Kolonialen Vergangenheit und Gegenwart

                     - Partnerschaftsarbeit „richtig fördern“, aber wie?

                     - Praktiker*innen der Zusammenarbeit – zwischen Kunst, Kaffee und Krieg

   

     Key-Talk mit Canan Bayram (angefragt):

·                 Schwerpunkt: Bedeutung des migrantischen Engagements für die internationale Zusammenarbeit des Landes Berlin

 

    Moderierte Workshops + Open Space

·                  Mythos der Augenhöhe – postkoloniale Perspektiven in der Partnerschaftsarbeit (ISD-Bund)

·                  Internationale (Städte-) Partnerschaftsarbeit im Kontext repressiver Regime und Politik

          (Städtepartnerschaftsverein  San Rafael    del Sur)

·                 Die Partnerschaftsarbeit der Kommunen– Formen und Förderungen und Erfahrungen

          (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt + Bezirk)

·                 Fördermöglichkeiten für zivilgesellschaftliche  und migrantische Partnerschaftsarbeit (BER und moveGLOBAL)

·                2x Open Space inklusive Austausch zu konkreten Projektideen

               

   Abspann(en) + Get Together

 

 

Kontakt:
Michael Jopp
Telefon:
030/612 09 165