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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
SONED e.V. Southern Networks for Environment and Development
10.08.2016 15:00 - 19:00
UBI KLiZ e. V. / Mieterladen Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin

Die Agenda 2030 unter besonderer Berücksichtigung von SDG 2

Den Hunger bekämpfen und Landwirtschaft nachhaltig gestalten. Von hehren Zielen, bemühten Ansätzen und offenen Fragen - Eine Einführung in die Debatte. Im September 2015 wurde die 2030-Agenda mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG) beschlossen; der Themenkomplex Ernährung und Landwirtschaft ist in der neuen Agenda mit einigen SDG 2 prominent vertreten, und auch die Bundesregierung hat die Hungerbekämpfung zu einem Schwerpunkt ihrer entwicklungspolitischen Arbeit gemacht. In dem Workshop wollen wir uns mit Fragen befassen, welcher Art die von den SDGs beschriebene Landwirtschaft und Ernährung aussieht, wie sie von der Zivilbevölkerung bewertet wird, und welche Rolle die SDG für die Agrarpolitik haben - insbesondere in Deutschland und der EU? Wo liegen die Herausforderungen und Lösungsansätze?

 

Im September 2015 wurde die 2030-Agenda mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) beschlossen. Die Agenda formuliert in 17 Zielen und 169 Unterzielen Vorgaben für die Bewältigung zentraler Herausforderungen der Weltgemeinschaft – von Armut, Hunger und sozialer Ungleichheit über Umweltzerstörung, sich verschärfendem Klimawandel und Produktions- und Konsummustern hin zu Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Sicherheit.

 

Die SDG zielen darauf ab, bis 2030 nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragen zu befördern. Dabei nehmen die SDG auch die Staaten des globalen Nordens in die Pflicht, ohne deren politische Veränderungen nachhaltige Entwicklung nicht erreicht werden kann.

 

Der Themenkomplex Ernährung und Landwirtschaft ist in der neuen Agenda mit einigen SDG 2 „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“ prominent vertreten, und auch die Bundesregierung hat die Hungerbekämpfung zu einem Schwerpunkt ihrer entwicklungspolitischen Arbeit gemacht.

 


In dem Workshop wollen wir uns mit Fragen befassen, welcher Art die von den SDGs beschriebene Landwirtschaft und Ernährung aussieht, wie sie von der Zivilbevölkerung bewertet wird, und welche Rolle die SDG für die Agrarpolitik haben - insbesondere in Deutschland und der EU? Wo liegen die Herausforderungen und Lösungsansätze?


Zur Person:
Marie-Luise Abshagen arbeitet als Referentin für Nachhaltige Entwicklung beim Forum Umwelt und Entwicklung. Sie hat einen Master of Arts in Ostasienwissenschaften und Politikwissenschaften, hat in Leipzig, Tübingen und Taipeh studiert und in den USA, Südkorea, China und Taiwan gelebt. Schon seit vielen Jahren engagiert sie sich für Menschenrechte und die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung.

 

Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung.

 

Kosten: Ein Großteil der Kosten für Kursleitung und Organisation sind durch Fördergelder gedeckt. Wir freuen uns, wenn du dich trotzdem an unseren Kosten beteiligst. Als Richtwert schlagen wir 10,- Eur, ermäßigt 7,- Eur vor. Ihr könnt den Betrag gern in bar mitbringen oder auf folgendes Konto überweisen:


Soned e.V.
IBAN: DE5343060967802530660

 

 

 

 

 

Anmeldung über: anke@soned.de

 

 

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Workshop-Reihe zu ausgewählten SDGs. Wir informieren über den aktuellen Stand der Debatte, nehmen globale Perspektiven ein und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Bei Interesse an unseren anderen SDG-Workshops bitte eine entsprechende Nachricht an Anke@soned.de, dann informieren wir dich rechtzeitig über die Termine.

 

 

 

 

 

soned.de

Kontakt:
Anke Reule
E-Mail: