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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
Stiftung Nord-Süd-Brücken
30.06.2017 15:00 - 20:00
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Jahresveranstaltung: Die (welt)offene Gesellschaft.

Die Wahlerfolge nationalistischer und chauvinistischer Parteien und Bewegungen in Deutschland, Europa und den USA, die auf den Kopf gestellte Debatte um Flucht und Migration, wo nicht mehr Schutz von und Solidarität mit Geflüchteten, sondern ihre Abwehr im Vordergrund steht und der islamistisch-religiöse Terror und seine Folgen werfen die Frage auf: in welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben? Was ist unsere Antwort, unsere Vision einer Gesellschaft, die wir der religiösen und säkularen „Finsternis von rechts“ entgegensetzen? In Ostdeutschland stellt sich diese Frage besonders dringlich: Denn hier legen viele empirische Indikatoren und soziale Erzählungen nahe, dass große Bevölkerungsteile wirtschaftlich, infrastrukturell und politisch zurückgelassen wurden, dass die Menschen Angst vor der Globalisierung haben und dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit weit verbreitet sind. An diesem Punkt ist die entwicklungspolitische Zivilgesellschaft gefragt. Praktische Solidarität in Form von unterstützten Projekten und Menschen, Offenheit und Lernbereitschaft im Zuge von Begegnungen mit Menschen aus fremden Ländern und der Anspruch universeller Gleichheit und Gerechtigkeit, wie er u.a. auch in der Agenda 2030 formuliert wird, sind Erfahrungen und Potenziale, die in die momentane gesellschaftliche und politische Debatte eingebracht werden müssen. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken leistet dazu einen kleinen Beitrag mit Mitteln des BMZ. Seit Anfang 2016 fördert die Stiftung im Rahmen des Programms „Weltoffen, solidarisch, dialogisch“ (WSD) 17 Vereine, die in dem oben genannten Spannungsfeld arbeiten. Mit der Veranstaltung möchten wir einen Impuls geben für die Notwendigkeit und Umsetzung einer weltoffenen Gesellschaft. Wir freuen uns sehr über eine möglichst große und breite Beteiligung an dieser Debatte. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Initiative „Die offene Gesellschaft“, die in ähnlicher Weise und Absicht ein ganzes Jahr lang in ganz Deutschland Diskussionen, Debatten und Streit um die offene Gesellschaft befördern.

https://nord-sued-bruecken.de/jahresveranstaltung-2017.html

Kontakt:
Antje Bernhard
Telefon:
030-42851385