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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)

ProNATs e.V.

ProNats e.V. setzt sich seit 1997 als deutschlandweite Projektgruppe von Gewerkschaftler*innen, Kinderrechtsorganisationen, 3. Welt-Solidaritätsgruppen, Bildungsstätten und Hochschulinstituten gegen die Ausbeutung und für die Stärkung arbeitender Kinder ein.

Unter dem Slogan "Kinderrechte stärken, statt Verbote fordern!" fanden sich Mitarbeiter von Gewerkschaften, Kinderrechtsorganisationen, 3. Welt-Solidaritätsgruppen, Bildungsstätten und Hochschulinstitute im November 1997 zusammen und bildeten eine deutschlandweite Projektgruppe, die sich gegen die Ausbeutung und für die Stärkung arbeitender Kinder engagiert.

Seit dem Frühjahr 2005 hat ProNATs die rechtliche Organisationsform eines Vereins angenommen. Der von ProNATs vertretene emanzipatorische und kinderrechtliche Ansatz zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche als soziale Subjekte wahrzunehmen und sie in ihrem sozialen Handeln und der eigenständigen Inanspruchnahme ihrer Rechte zu stärken. Diese Stärkung ist für ProNATs im globalen Süden wichtig, genauso wichtig ist sie aber auch im globalen Norden. ProNATs versteht sich als solidarischer Partner der Bewegungen und Organisationen arbeitender Kinder und Jugendlicher (NATs/WCY/EJT) in den Kontinenten des Südens, zu denen regelmässiger Kontakt besteht und die wir kontinuierlich in der eigenständigen Wahrnehmung und Einforderung ihrer Rechte unterstützen, z.B. bei der Organisation und Durchführung von internationalen Vernetzungs- und Koordinationstreffen.

Im deutschsprachigen und europäischen Raum versuchen wir einerseits, die Erfahrungen und Handlungsstrategien dieser Bewegungen durch Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in die öffentlichen Debatten über Kinderarbeit einzubringen. Andererseits zielen wir darauf ab, das Wissen über Kinderrechte und den Umgang von Kindern in Deutschland mit ihren Menschenrechten zu stärken. Zur Erreichung dieser beiden Ziele des Vereins unternimmt ProNATs u.a. folgende Maßnahmen: die Veranstaltung von Fachtagungen und Vorträge in akademischen und NRO-Kontexten, kinderrechtliche Bildungsarbeit mit Kindern und Erwachsenen, wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten und die Beantwortung zahlreicher Anfragen interessierter Personen und Organisationen zu den Themen Kinderarbeit, arbeitende Kinder und Kinderrechte.