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Ausschreibung für zivilgesellschaftliche Träger von sechs Berliner Eine-Welt-Promotor*innen-Stellen 2025 – 2027

Die Stiftung Nord-Süd Brücken und der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) suchen vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2027 sechs Vereine/ Nichtregierungsorganisationen (NRO), die Träger einer Promo­tor*innen-Stelle werden, die gemeinsam als Team die Vision der Eine Welt Stadt Berlin vorantreiben. Bewerbung bis 21. Mai 2024 möglich

Die Eine Welt Stadt Berlin ist eine Vision einer nachhaltigen Stadt in einer gerechten Welt. An dieser Vision arbeiten die Promotor*innen gemeinsam mit dem Land Berlin, dem BER, den Organisationen in der Stadt und engagierten Berliner*innen. Sie denken Landesentwicklungspolitik neu: Weg von der Entwicklung Anderer, hin zu einer Veränderung unserer Stadt.

Die Promotor*innen tragen zu folgenden Entwicklungen im Land Berlin bei:

  • Promotor*innen regen entwicklungspolitische Veränderungen in Berlin im Sinne der Vision der Eine Welt Stadt Berlin an.
  • Promotor*innen schaffen Ressourcen für die Berliner entwicklungspolitische Zivilgesellschaft oder bauen zivilgesellschaftliche Strukturen auf.
  • Promotor*innen regen Kooperationen von entwicklungspolitischer Zivilgesellschaft und Entscheid­ungsträger*innen oder „anderen“ Zivilgesellschaften an (z.B. Modellprojekte, Bündnisse).

Das Berliner Promotor*innen-Programm fokussiert dabei insbesondere die Berliner Landes- und die kommu­nale Ebene und somit die Zielgruppen in Berlin. Das Programm richtet sich insbesondere an Nichtregierungs­organisationen und Initiativen, die zu Themen der globalen Gerechtigkeit arbeiten, Multiplikator*innen aus Politik und Verwaltung sowie wirtschaftliche Akteur*innen. Die Stärkung von Partizipationsmöglichkeiten von migrantisch-diasporischen und post-migrantischen Akteur*innen ist eine spezifische Anforderung im Programm.

Die Promotor*innen arbeiten zu einem der von der BER-Mitgliedschaft ausgewählten Themenfeldern

  • Antirassismus/ Postkolonialismus/ Dekolonisierung
  • Globales Lernen
  • Globale Solidarität
  • Faires Wirtschaften
  • Klima- und Ressourcengerechtigkeit
  • Urbane Transformation

Den inhaltlichen Rahmen der Themenfelder bilden die Stellenbeschreibungen (hier als pdf).

Folgende Zielgruppen stehen dabei im Vordergrund:

  • zivilgesellschaftliche Akteur*innen der Entwicklungspolitik
  • migrantische Akteur*innen, Schwarze Communities und PoC-Selbstorganisationen, die zu entwicklungspolitischen Themen oder Fragen der globalen Gerechtigkeit arbeiten
  • Vereine aus anderen gesellschaftspolitischen Bereichen
  • Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung

Das Berliner Promotor*innen-Programm fokussiert dabei insbesondere die Berliner Landes- und die kommunale Ebene und somit die Zielgruppen in Berlin. Das Programm zielt auch darauf, Organisationen, die sich selbst als migrantisch-diasporisch(MDO), Schwarz oder Neue deutsche Organisationen (NDO) bezeichnen und Menschen, die sich selbst als Schwarz, People of Color (PoC) oder Menschen afrikanischer Herkunft (PAD) bezeichnen, zu stärken.

Förderung (vorbehaltlich der Bewilligung der finanziellen Mittel)

  • Laufzeit: 01.01.2025 – 31.12.2027
  • Der Trägerverein erhält für die sozialversicherungspflichtige Anstellung einer*s Promotor*in Fördermittel für die Personalkosten (TVöD 11) für ca. 30 Std./Woche für die Jahre 2025 bis einschließlich 2027.
  • Sachkosten in Höhe von 10.500 Euro (jährlich 3.500 Euro)

Antragstellung

  • Bewerben können sich gemeinnützige Vereine mit Sitz in Berlin.
  • Im Antrag ist ein Themenfeld auszuwählen. Das Antragsformular (Download) muss ausgefüllt und an die Stiftung Nord-Süd-Brücken gesandt werden (digital an info@nord-sued-bruecken.de und zusätz­lich an Stiftung Nord-Süd-Brücken, Greifswalder Str. 33a, 10405 Berlin). Es können mehrere Anträge pro Träger eingereicht werden.
  • Die Antragsfrist endet am 21. Mai 2024 (Datum des Poststempels, per E-Mail bis 24 Uhr).
  • Fragen zur Antragstellung beantwortet Alexander Schudy vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (schudy@eineweltstadt.berlin).

Auswahl der Trägervereine

Ein Gremium aus Stiftung Nord-Süd-Brücken und BER entscheidet voraussichtlich Mitte Juni 2024 über die Auswahl der Trägervereine anhand der eingegangenen Bewerbungen. Besonderen Wert wird auf die Nutzung intersektionaler, inklusiver, feministischer, diskriminierungskritischer und innovativer Ansätze gelegt.

Hintergrund der Ausschreibung

    Das Berliner Promotor*innen-Programm ist Bestandteil des bundesweiten Promotor*innen­programms, das von der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl) getragen wird (https://www.einewelt-promotorinnen.de/).

    Das Berliner Promotor*innenprogramm wird vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) koordiniert und von der Stiftung Nord-Süd-Brücken verwaltet. Es wird von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ und vom Land Berlin durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit finanziert.

    Hier finden Sie die Ausschreibung als pdf.
    Hier finden Sie das Antragsformular als Word-Vorlage.