Faires Beschaffungswesen

Berlin beschafft jedes Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von fünf Milliarden Euro. Mit dabei sind:

Herausgepickt: Das Schulessen

Es gibt 175.000 Grundschüler*innen in Berlin. Sie können seit August 2019 ein für die Eltern kostenloses Mittagessen in einem Wert von 3,25 Euro an ihren Schulen einnehmen. Das ist insgesamt ein Vergabevolumen von 568.750 Euro.

Interviews mit Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki

Audio 1: Frage | Wie wichtig sind Ihnen faire Arbeitsbedingungen?

Audio 2: Frage | Wer kann was tun, damit Wirtschaften fairer wird?

Audio 3: Frage | Was ist denn nun fair an diesen Bällen?

Interviews mit dem Eine-Welt-Promotor für kommunale Entwicklungspolitik Michael Jopp

Audio 1: Frage | Was ist denn fair an diesen Bällen?

Audio 2: Frage | Wer oder was ist schuld an diesen schlechten Bedingungen?

Audio 3: Frage | Wer kann noch etwas machen für faire Wirtschaft?

Benni, Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums

Audio: Frage | Was bedeutet für dich faires Wirtschaften?

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Natursteine in Berlin

Ob Lebensmittel, Sportbälle oder Blumen – bereits seit 2010 gelten in Berlin für bestimmte Beschaffungen, die das Land und die Bezirke tätigen, dass die Normen der Internationalen Labour Organisation – kurz ILO – so weit wie möglich beachtet werden müssen. Es darf seither nur noch öffentliches Geld ausgegeben werden für Produkte, die ohne Kinder- und Zwangsarbeit hergestellt wurden und in deren Herstellungsprozess die Arbeiterinnen und Arbeiter keinen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist aber noch einen Schritt weitergegangen: Für die Neugestaltung eines zentralen Platzes in Kreuzberg wurden nicht nur die ILO-Normen erweitert, sondern bei der Beschaffung der Natursteine erstmalig auch darauf gesetzt, dass die fairen Kriterien durch Zertifikate belegt wurden.

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