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Umbenennung des BER: Aufruf für Namensvorschläge

Der BER wird umbenannt – das hat die Mitgliedschaft mit großer Mehrheit bei der BER-Mitgliederversammlung im Oktober 2025 entschieden. Das ist ein großer Schritt für den Verband, den wir schon seit zwei Jahren in verschiedenen Formaten diskutieren. Ab sofort beginnt das Verfahren, um einen neuen Namen zu finden. Kriterien für einen neuen Namen und was den BER ausmacht, findet Ihr unten. Für Namensvorschläge könnt Ihr das Formular benutzen oder eine E-Mail an projekt@eineweltstadt.berlin schreiben. Gerne mit einer kurzen Begründung, warum Ihr den Namen favorisiert!

Prozess zur Umbenennung

Bis 15. Januar 2026 können BER-Mitglieder eigene Vorschläge für einen neuen Namen in das unten stehende Formular eingeben. Eine Jury von 5 Personen wird im März 2026 eine Vorauswahl treffen. In einem Online-Konsensierungsverfahren (Konsent) ermitteln wir unter zehn Vorschlägen den Namen, mit dem alle am ehesten einverstanden sind. Über den neuen Namen stimmen wir dann bei der BER-Mitgliederversammlung 2026 ab.

Wer ist der BER?

Der Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.) ist ein Netzwerk von 120 entwicklungspolitisch aktiven Gruppen und Vereinen, die sich in Berlin für globale Gerechtigkeit einsetzen. Der BER vertritt die Interessen der Berliner entwicklungspolitischen NGOs gegenüber dem Land Berlin und setzt sich mit konkreten Forderungen die gemeinsame politische Vision eines global gerechten Berlins ein. Wir bieten eine Plattform zur Vernetzung, Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche in der entwicklungspolitischen Arbeit und stärken den inhaltlichen Austausch untereinander.

Kriterien für einen neuen Namen

Hier gibt es vorab ein paar Kriterien und Tipps, die dabei zur Orientierung dienen. Die Kriterien sind nicht priorisiert. Es müssen nicht alle Kriterien erfüllt werden, damit ein Name gut passt.

Dos (Darauf achten):

  • Der Name bezieht sich auf die Mission, Vision oder Tätigkeit des BER.
  • Der Name hat einen Bezug zum Politikfeld: Globale Gerechtigkeit!
  • Der Name spiegelt Zugehörigkeit von Mitgliedsorganisationen.
  • Der Name weckt positive Assoziationen oder Gefühle.
  • Der Name zeigt, dass der BER zu Berlin arbeitet (Berlin Bezug)
  • Aus dem Namen geht die Organisationsform hervor: z.B. Verband, Netzwerk, Verein, Organisation, Interessenvertretung
  • Der Name ist kurz, knackig und hat einen Wiedererkennungswert.
  • Der Name ist inklusiv und handhabbar/ praktisch zu nutzen. Der Name sollte leicht auszusprechen und zu merken sein (auch für nicht-Muttersprachler*innen).

Don’ts (Vermeiden):

  • Zu eng gefasst – Nicht zu eng auf eine aktuelle Aktivität beschränken, damit Wandel/Erweiterung möglich bleibt.
  • Zu breit gefasst – Namen wie „Global Solutions“ oder „Berlin Policy Network“ sind zu vage und wenig konkret.
  • Zu lang/kompliziert – Vermeide Zungenbrecher, Sonderzeichen oder zu viele/lange Wörter
  • Insider/Wortspiele, die nicht sitzen – Wenn man einen Namen zu oft erklären muss, wird er vermutlich nur intern verstanden.
  • Leicht zu verwechseln – Vermeide Akronymen oder Namen, die bereits für was Anderes bekannt sind oder ggf. zu sehr mit Partner*innen bzw. Konkurrenz ähneln