Startseite / Umbenennung des BER: 22.04.2026 Mitgliederversammlung neuer Name für den BER

Umbenennung des BER: 22.04.2026 Mitgliederversammlung neuer Name für den BER

Der BER wird umbenannt – das hat die Mitgliedschaft mit großer Mehrheit bei der BER-Mitgliederversammlung im Oktober 2025 entschieden. Das ist ein großer Schritt für den Verband, den wir schon seit zwei Jahren in verschiedenen Formaten diskutieren. Am 25. März 2026 hat eine Jury getagt und hat sechs Namen vorgeschlagen, die im Konsensierungsverfahren abgestimmt werden. Über Namen mit dem niedrigsten Widerstand in der BER-Mitgliedschaft stimmt eine BER-Mitgliederversammlung am 22. April 2026 ab.

Hier geht es zur digitalen BER-Mitgliederversammlung am 22. April 2026 von 17 bis 18:30 Uhr: https://ber.collocall.de/b/rooms/xqg-du6-pg2-xde/join

Prozess zur Umbenennung

  • 22. April 2026: 17 bis 18:30 Uhr: Diskussion und Abstimmung über einen neuen Namen bei einer außerordentlichen digitalen BER-Mitgliederversammlung

Bereits erfolgt:

  • bis 14. April 2026: In einem Online-Konsensierungsverfahren (Konsent) haben wir unter sechs Vorschlägen zwei Namen gefunden, mit denen alle am ehesten einverstanden sind.

Ergebnis: Abstimmung auf der Plattform Acceptify

  • 25. März 2026: Eine Jury von 5 Personen hat am 25. März 2026 eine Vorauswahl getroffen. In der Jury saßen: Adetoun Küppers-Adebisi (Afrotak TV cyberNomads und BER-Vorstand), Claudia Klein-Hitpaß (Inkota-netzwerk), Christine Holike (Watch Indonesia und BER-Vorstand), Peter Braun (Drip by Drip), Rolf Sukowski (SODI). Die Jury wurde beraten von der Kommunikationsagentur renk. Studio und dem BER-Koordinierungsbüro: Becky Fullerton (Kommunikation), Alexander Schudy und Sylvia Werther (Geschäftsführung).
  • Bis 15. Januar 2026 konnten BER-Mitglieder eigene Vorschläge für einen neuen Namen einreichen.
  • Bis 31. Oktober 2025: Der Vorstand hat Kriterien für Namen erarbeitet, die von der Mitgliedschaft online kommentiert wurden.
  • 7. Oktober 2025: Abstimmung: Die BER-Mitgliederversammlung 2025 beschließt, den Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER) umzubenennen und beauftragt den Vorstand, ein partizipatives Verfahren einzuleiten.

Wer ist der BER?

Der Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.) ist ein Netzwerk von 120 entwicklungspolitisch aktiven Gruppen und Vereinen, die sich in Berlin für globale Gerechtigkeit einsetzen. Der BER vertritt die Interessen der Berliner entwicklungspolitischen NGOs gegenüber dem Land Berlin und setzt sich mit konkreten Forderungen die gemeinsame politische Vision eines global gerechten Berlins ein. Wir bieten eine Plattform zur Vernetzung, Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche in der entwicklungspolitischen Arbeit und stärken den inhaltlichen Austausch untereinander.

Kriterien für einen neuen Namen

Hier gibt es vorab ein paar Kriterien und Tipps, die dabei zur Orientierung dienen. Die Kriterien sind nicht priorisiert. Es müssen nicht alle Kriterien erfüllt werden, damit ein Name gut passt.

Positiv:

  1. Missions-Bezug – bezieht sich auf die Mission, Vision oder Tätigkeit des BER
  2. Programm-Bezug – hat einen Bezug zum Politikfeld: Globale Gerechtigkeit
  3. Mitgliederorientiert – spiegelt Zugehörigkeit von Mitgliedsorganisationen
  4. Emotion – weckt positive Assoziationen oder Gefühle
  5. Berlin-Bezug – verortet das Netzwerk und die Arbeit in Berlin
  6. Organisationsform – beschreibt die Organisationsform: z.B. Verband, Netzwerk, Verein, Organisation, Interessenvertretung
  7. Prägnanz – ist kurz, knackig und hat einen Wiedererkennungswert
  8. Inklusiv – ist inklusiv und schließt mehrere Gruppen/Felder ein
  9. Unkompliziert – ist handhabbar/praktisch zu nutzen
  10. Aussprache – ist leicht auszusprechen und zu merken sein – auch für nicht-Muttersprachler*innen bzw. in anderen Sprachen

Negativ:

  1. Eng – ist zu eng gefasst – z.B.auf eine aktuelle Aktivität oder ein einzelnes Thema beschränkt, daher Wandel schwierig
  2. Genersich – ist zu breit gefasst, e.g. Politisches Netzwerk Berlin oder Globale Lösungen Berlin
  3. Lang – ist zu lang/kompliziert– besteht aus Zungenbrecher, Sonderzeichen oder zu vielen/langen Wörter
  4. Insider– enthält Insider/Wortspiele, die nicht sitzen – Wenn man einen Namen zu oft erklären muss, wird er vermutlich nur intern verstanden
  5. Verwechselbar – z.B. Akronymen oder Namen, die bereits für was Anderes bekannt sind oder ggf. zu sehr mit Partner*innen bzw. Konkurrenz ähneln