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Die Internationale der Nationalen: Rechte Netzwerke und ihre Verbindungen zwischen Deutschland und Lateinamerika

24Okt19:0021:00Die Internationale der Nationalen: Rechte Netzwerke und ihre Verbindungen zwischen Deutschland und LateinamerikaGespräch mit Expert*innen und Aktivist*innen über die internationale Vernetzung der extremen Rechten zwischen Lateinamerika und Deutschland19:00 - 21:00(GMT+02:00) VeranstalterFDCL Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.ThemenSonstigesFormatInformations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung

Veranstaltungsbeschreibung

Wenn Beatrix von Storch von der AfD den rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro in Brasilien besucht, oder dessen politisch aktive Söhne den ehemaligen Chefstrategen von Donald Trump, Steve Bannon, dann sind dies nur die deutlich sichtbaren Teile einer sehr aktiven internationalen Vernetzung der extremen Rechten. Mit dieser Podiumsdiskussion wollen wir mehr in die Tiefe gehen und zusätzlich zur AfD auch über rechteThinktanks, politische Stiftungen und deren Verbindungen nach Lateinamerika diskutieren.

Auch die extreme Rechte in Lateinamerika selbst ist gut vernetzt, nicht zuletzt in die USA. Oft reichen die Verbindungen zu den Militärdiktaturen der 1970er und 1980er Jahre. Auf der politischen Ebene ist sie immer wieder erfolgreich: Nach der verheerenden Amtszeit von Jair Bolsonaro und der knapp gescheiterten Wahl von J. A. Kast in Chile 2021 droht aktuell in Argentinien mit Javier Milei ein selbst ernannter Anarcho-Kapitalist an die Macht zu kommen, der sich vieler bekannter diskursiver Strategien und des neoliberalen Programms der extremen Rechten bedient.

Nicht zuletzt soll es auch um die Frage gehen: Was können wir den Diskursmustern entgegensetzen? Wie den Aufstieg der neuen radikalen Rechten verhindern? Und welche Aktionen und Bewegungen gegen Rechtsextremisten sind erfolgreich?

Eine Podiumsdiskussion mit:
Belén Díaz, Soziologin aus Ecuador, promoviert an der FU Berlin zur Neuen Rechten mit Fokus auf der neoliberalen Bewegung Movimento Brasil Livre (MBL), die den Aufstieg des Bolsonarismus unterstützt hat. Sie ist Mitglied des Kollektivs Bloque Latinoamericano Berlin, das sich auf migrantische Selbstorganisierung und Solidaritätsarbeit konzentriert.
Ulli Jentsch, Journalist und Researcher für apabiz e.V. und Argumente e.V., seit Jahrzehnten in der antifaschistischen internationalen Zusammenarbeit aktiv, in deren Zentrum aktuell die europäischen und globalen Beziehungen und Strategien der AfD stehen.
Grasa Guevara, Drag Queen und argentinische Aktivistin. Engagiert in den linken Bewegungen nach 2001 im Bereich Kunst und Kultur und im queeren Aktivismus in Buenos Aires. Aktuell Mitglied des Centro de Educación Popular Lohana Berkins und aktiv in Initiativen zur Comunicación Popular und dem Bloque Latinoamericano Berlin.

Moderation: Lateinamerika Nachrichten
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch mit Simultanverdolmetschung statt.

In Zusammenarbeit mit dem Bloque Latinoamericano Berlin im Rahmen des Antikolonialen Monats.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „50 Jahre Lateinamerika-Solidarität: Blick zurück nach vorn“, organisiert von den Lateinamerika Nachrichten und dem FDCL e.V.

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Zeit

24.10.2023 19:00 - 21:00(GMT+02:00)

Ort

Refugio

Lenaustraße 4, 12047 Berlin

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Kontakt E-Mail

steffi.wassermann@fdcl.org