Juni 2026
Filmabend und Diskussion: „Monarca – De Norte a Sur“

Veranstaltungsbeschreibung
Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg – San Rafael del Sur e.V. lädt im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Partnerschaft gemeinsam mit der Regenbogenfabrik
Veranstaltungsbeschreibung
Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg – San Rafael del Sur e.V. lädt im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Partnerschaft gemeinsam mit der Regenbogenfabrik und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg herzlich zum Filmabend mit anschließendem Gespräch ein: „Monarca, de Norte a Sur [Memoria audiovisual migrante]“.
Wann: Freitag, 26. Juni 2026, 18:30 Uhr
Wo: RegenbogenKino, Lausitzerstr. 22, 10999 Berlin
Eintritt: frei, die Anmeldung ist gewünscht unter: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/klima-und-internationales/formular.1668993.php
Der Film ist auf Spanisch mit englischen Untertiteln. Das anschließende Gespräch wird spanisch-deutsch simultan übersetzt.
Der Dokumentarfilm von Colectivo COPAL aus Costa Rica begleitet zwölf nicaraguanische Musiker*innen im Exil. Er erzählt von einem Leben zwischen Verlust und Neubeginn und zeigt, wie Musik, Kunst und gemeinsames Erinnern Hoffnung stiften, Zugehörigkeit schaffen und Widerstand möglich machen.
Der Film steht im Zusammenhang mit der politischen Krise in Nicaragua, die 2018 mit massiven Protesten und staatlicher Repression begann. Seitdem sind viele Menschen, darunter zahlreiche Künstler*innen und Kulturschaffende, ins Exil gezwungen worden. In Costa Rica haben sie neue Formen des Zusammenhalts, des kreativen Ausdrucks und der politischen Artikulation gefunden. Der Film macht sichtbar, wie Exil nicht nur von Entwurzelung, sondern auch von Gemeinschaft, Solidarität und schöpferischer Kraft geprägt sein kann.
Im Filmgespräch spricht Dr. Antonio Monte Casablanca, Historiker und Mitglied von COPAL, mit Hannah Müssemann über die Entstehung des Films und des Albums sowie über die Rolle von Kunst und Musik im Exil. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Erinnerung, Widerstand, Demokratie und Menschenrechten.
Hannah Müssemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität. Sie forscht zur Wechselwirkung von audiovisuellen Medien und Erinnerungskultur.
Moderiert wird das Gespräch von Lya Cuellar, Koordinatorin des Runden Tisch Zentralamerika.
Weitere Informationen zu COPAL und dem Projekt: www.copalcr.org
Den Trailer zum Film gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=qj-uTTGuh8E
Website zum Film: https://www.copalcr.org/monarca-documental/
Die Veranstaltung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.