September 2026
Fortbildung: Kolonialismus unterrichten - Neue Impulse für die schulische Praxis
Veranstalter
Veranstaltungsbeschreibung
Wie können Kolonialismus, Rassismus und ihre Kontinuitäten lebensweltbezogen und diskriminierungssensibel im Unterricht behandelt werden? Die Stiftung Nord-Süd-Brücken lädt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, dem Berliner
Veranstaltungsbeschreibung
Wie können Kolonialismus, Rassismus und ihre Kontinuitäten lebensweltbezogen und diskriminierungssensibel im Unterricht behandelt werden? Die Stiftung Nord-Süd-Brücken lädt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, dem Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag, Decolonize Berlin und Bildung trifft Entwicklung zu einer kostenlosen Fortbildung ein.
Die Keynote von Matti Traußneck (Philipps Universität Marburg, Koordinatorin des LOEWE-Forschungsschwerpunkt „Verflechtung von Antifeminismen, Gender, Demokratie und Autoritarismus in ‚Entangled Modernities’“) führt in die Zusammenhänge von Kolonialität, Rassismus und Geschichtsvermittlung ein.
Michelle Crooks (Jugendsozialarbeit, rassismuskritische Bildung; Projektleitung „Straßen erzählen Geschichte(n): Kolonialismus, Dekoloniale Perspektiven und Stadtraum“) stellt in einem Fachimpuls aus zivilgesellschaftlicher Perspektive vor, wie der Berliner Stadtraum als Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und den Widerständen gegen den Kolonialismus genutzt werden kann. Daran anknüpfend wird Hendrick Schneider (Lehrkraft und Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, Referat II B Fächer der Berliner Schule und Rahmenlehrpläne) anhand eines von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlichten Unterrichtsimpulses einen Transfer in die Unterrichtspraxis exemplarisch darstellen.
In drei parallelen Workshops erhalten die Teilnehmenden konkrete Methoden und Anregungen für die Unterrichts- und Bildungspraxis:
Workshop 1: „Cash Clash – Wirtschaft spielend verstehen“ (World Economy, Ecology & Development e. V. – Weed)
Workshop 2: „Dekoloniale Perspektiven in der Schulentwicklung: Diskriminierungsfreie Räume gestalten und Alltagsrassismus abbauen“ (Deschoolonize e. V.)
Workshop 3: „Kontinuitäten des Deutschen Kolonialismus und antikolonialer Widerstand“ (Initiative Perspektivwechsel e. V.)
Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Vernetzung und weitere dekoloniale Bildungsangebote werden vorgestellt.
Zeit
Kontaktname
Cora Steckel
Kontakt E-Mail
c.steckel@nord-sued-bruecken.de
Kontakt Telefonnummer
030-92 10 84 102