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Mai 2026

Gesundheit statt Profite: Wie können wir die Industrien für Tabak, Alkohol und Lebensmittel regulieren?

12Mai10:0012:00Gesundheit statt Profite: Wie können wir die Industrien für Tabak, Alkohol und Lebensmittel regulieren?Höhere Steuern für mehr Gesundheit? Funktioniert das? Wir sprechen mit Expert*innen aus Mexiko, Bangladesch, Schweden und Nigeria über ihre Kämpfe, Hindernisse und Erfolge.10:00 - 12:00 VeranstalterBLUE 21 e.V.ThemenKlima und Ressourcen, WirtschaftFormat

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Veranstaltungsbeschreibung

Anlässlich der aktuellen Diskussionen in Deutschland über Steuern, die zu mehr Gesundheit und weniger Folgekosten führen sollen, laden wir zum Online-Seminar „Gesundheit statt Profite“ ein. Expert*innen aus Mexiko, Bangladesch, Schweden und Nigeria teilen ihre Erfahrungen, wie eine Regulierung von Unternehmen aussehen kann, wenn das Recht auf Gesundheit umgesetzt wird. Sie sprechen über Tabakprodukte, Alkohol und hochverarbeitete Lebensmittel und diskutieren die kommerziellen Determinanten von Gesundheit, die „Commercial Determinants of Health“ (CDoH).

Die Commercial Determinants of Health beschreiben, wie kommerzielle Akteure zu Gunsten ihres Geschäfts Politik beeinflussen, Narrative bestimmen und Machtungleichheiten ausnutzen. Ihre Aktivitäten beeinflussen direkt oder indirekt, positiv oder negativ die Gesundheit der Menschen und des Planeten. Dieser Einfluss kann auch positiv sein, wenn Produkte oder Dienstleistungen bereitgestellt werden, die der Gesundheit oder dem Schutz von Umwelt und Klima zuträglich sind.

Der Konsum von Tabakprodukten, Alkohol oder hochverarbeiteten Lebensmitteln bringt jedoch sehr hohe gesundheitliche und volkswirtschaftliche Folgekosten sowie großes Leid mit sich. Zusätzlich führt die wirtschaftliche Macht profitorientierter Akteure sehr häufig dazu, dass politisches Handeln zum Schutz von Gesundheit und Umwelt verhindert oder erschwert wird. Wie kann dieser Schieflage durch staatliches Handeln und zivilgesellschaftliches Engagement begegnet werden?

Ein Best Practice Beispiel ist die Regulierung von Nahrungsmitteln in Mexiko. In Bangladesch, Schweden und Nigeria gibt es unterschiedliche Erfahrungen mit der Regulierung der drei Branchen.

Inputs zum Einstieg

Commercial Determinants of Health – was Tabak, Ernährung und Alkohol gemeinsam haben
Miriam Meschede, Center for Planetary Health Policy

Best Practice: Das Gesetz für eine angemessene und nachhaltige Ernährung in Mexiko
Andrea Arango Angarita, Instituto Nacional de Salud Pública

Diskussionsbeiträge

Regulierung von Tabakprodukten in Bangladesch
Sushanta K Singha, Ekattor Television

Regulierung von Alkohol in Schweden
Maik Dünnbier, Movendi International

Regulierung von Transfetten in Nigeria
Philip Jakpor, Renevlyn Development Initiative

Wir sprechen unter anderem über diese Fragen: Wie sieht die Gesetzgebung konkret aus und welche Verbesserungen gab es in den letzten Jahren? Wer sind die wichtigsten Akteure und wie konnten sie Veränderungen bewirken? Wo gab es Hindernisse und wo gibt es Möglichkeiten, noch mehr zu erreichen? Wie können wir Staaten unterstützen, ihr Handeln besser an „Gesundheit statt Profite“ zu orientieren?

Moderation: Nicole Stauf, Center for Planetary Health Policy
Sprache: Englisch, mit simultaner Übersetzung ins Deutsche

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich hier für Ihre Teilnahme an.

Das Online-Seminar richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen, an Medienvertreter*innen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit und wird organisiert von den Schwester-Projekten Unfairtobacco & Foodjustice mit Unterstützung von Movendi International.

Zeit

12.05.2026 10:00 - 12:00

Ort

digital

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Kontaktname

Sonja von Eichborn

Kontakt E-Mail

sonja.eichborn@blue21.de

Kontakt Telefonnummer

49-1511-5590191