In Kolumbien, im departmento Cauca wehren sich indigene Gemeinden gegen wirtschaftliche und rassistische Ausgrenzung und die Gewalt der Drogenwirtschaft und bewaffneter Gruppen.
Im Kampf für Land und Autonomie haben sie vor 55 Jahren ihre Selbstorganisation Consejo Regional Indígena del Cauca – CRIC – gegründet, eine politische Bewegung, die unter anderem eine eigene Gesundheitsversorgung, Bildung, Wirtschaftskooperativen und eine Verteidigungseinheit erkämpft hat. So bauen sie alternative, solidarische Strukturen zur Gewalt des Neoliberalismus und der Drogenökonomie auf.
Rosalba Velasco ist Indigene des „pueblo“ Nasa und seit Jahrzehnten in der Bewegung im Norden des Cauca führend aktiv. Sie hat insbesondere den Kampf und die Strukturen der Frauen mit entwickelt und war von 2023-25 gewählte Vertreterin im höchsten Rat der Indigenen im Cauca (CRIC). Als gesetzliche Vertreterin der ACIN trieb sie einen wichtigen Prozess zur organisatorischen Stärkung des Nasa-Volkes im Norden von Cauca voran.
Daniel Valencia Velasco berichtet von der Jugendbewegung Álvaro Ulcue Chocue und der Selbstverteidigungs-Struktur „Guardia Indígena“ im Norden des Cauca.
Am 18.6.2026 um 19 Uhr, die Veranstaltung findet auf Spanisch statt und wird bei Bedarf verdolmetscht
Ort: Aquarium Südblock, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin (U Kottbusser Tor)
Veranstaltet von kolko e.V., Kolumbien Kampagne Berlin, npla und transgalaxia e.V.
Mehr informationen unter https://www.cauca-indigena.de/

