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Mainstreaming Decolonize! – BER-Workshop zu Impulsen dekolonialer Ansätze in der Entwicklungspolitik

26Sep10:0014:00Mainstreaming Decolonize! – BER-Workshop zu Impulsen dekolonialer Ansätze in der EntwicklungspolitikWie erkennen und bekämpfen wir koloniale Kontinuitäten in unserer entwicklungspolitischen Arbeit und unseren Strukturen? 10:00 - 14:00(GMT+02:00) VeranstalterBerliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)

Veranstaltungsbeschreibung

Wie erkennen und bekämpfen wir koloniale Kontinuitäten in unserer entwicklungspolitischen Arbeit und unseren Strukturen?

Im Workshop geben zwei Autor*innen der BER-Broschüre Mainstreaming Decolonize Impulse für die praktische entwicklungspolitische Arbeit und die Grafikagentur Anregungen für die visuelle Darstellung dekolonialer Inhalte.

10:00 bis 11:30 Uhr: Impulse für eine dekoloniale Praxis in der Entwicklungspolitik

  • Sina Aping zur Einführung in das Thema Dekolonisierung als Querschnitt in der Entwicklungspolitik und die Verortung des BER als machtkritischer Akteur in der Entwicklungspolitik
  • Konzeptvorstellung von visual intelligence (Grafik-Agentur), Visualisierung von dekolonialen Inhalten
  • Nina van der Puije zur Bedeutung post- und dekolonialer Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit, um westliche Hegemonialansprüche aufzudecken und strukturelle globale Ungleichheiten zu bekämpfen
  • Mauricio Pereyra beschreibt Dekolonisierung als komplexen Prozess, in vier Säulen: Macht, Wissen, Natur und Körper. Wie können wir die westliche Ordnungslogik durchbrechen?

12:00 bis 13:00 Uhr Vertiefung in Kleingruppen

Gruppe 1: Vertiefung zu post- und dekolonialen Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit (Nina van der Puije)

Gruppe 2: Aufbrechen von kolonialen Strukturen, Säulen der Dekolonisierung (Mauricio Pereyra)

Gruppe 3: Visualisierung von dekolonialen Inhalten (visual intelligence)

13:00 Uhr Austausch im Plenum

13:30 Uhr Abschluss bei einem gemeinsamen Mittagessen

Die Broschüre baut darauf auf, die Kämpfe von migrantischen Selbstorganisationen, Schwarzen Communities, postkolonialen und entwicklungspolitischen Gruppen zusammenzudenken. Wir analysieren koloniale Kontinuitäten, Rassismus und Kapitalismus als globales Unrechtssystem und begreifen Dekolonisierung als breiteren Ansatz von gesellschaftlicher Transformation.

Anmeldung bitte unter: projekt@eineweltstadt.berlin

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Zeit

(Dienstag) 10:00 - 14:00(GMT+02:00)

Ort

Berlin Global Village, Chandra Mohanty Raum (Grün)

Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

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Kontaktname

Sina Aping

Kontakt E-Mail

aping@eineweltstadt.berlin