Startseite / Veranstaltungen / NARUD-Fachtag 2020: Dekolonisierung jetzt! Perspektiven für Europa und Afrika

November 2020

28Nov9:3016:00NARUD-Fachtag 2020: Dekolonisierung jetzt! Perspektiven für Europa und AfrikaDie Tagung geht vertieft auf drei Fragestellungen ein: 1: Dekolonisierung der deutschen und europäischen Erinnerungskulturen, 2.: Dekolonisierung der Bildung, insbesondere auch der entwicklungspolitischen Bildung, und 3.: Dekolonisierung in Afrika und die afrikanische Diaspora in Europa9:30 - 16:00 Veranstalter: NARUD e.V. Themen:Dekolonisierung,Globales Lernen,Migration und DiasporaFormat:Informations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung,Online-Seminar/Workshop

Veranstalter

NARUD e.V.info@narud.org

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Veranstaltungsbeschreibung

Im Verlauf der jüngsten Black Lives Matter – Proteste gegen Rassismus wurden an vielen Orten Statuen von Sklavenhändlern und Kolonialisten umgestürzt oder mit Farbe markiert. Der Zusammenhang von Kolonialismus und Rassismus als immer noch zu überwindende und aktuelle Aufgabe ist sichtbarer geworden. Doch es kommt darauf an, jetzt Konzepte zu entwickeln und durchzusetzen, mit denen die Herausforderungen der Dekolonisierung in afrikanischen wie europäischen Ländern dauerhaft angegangen werden können. Nutzen wir den Schwung der aktuellen Protestbewegung!

Unser letzter NARUD-Fachtag stand unter dem Titel: „Erinnern und Beteiligen: Wie kann die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung zur Entkolonialisierung genutzt werden?“ Drei Fragestellungen möchten wir mit Euch auf unseren NARUD-Fachtag 2020 wiederaufgreifen und vertiefen:

1: Dekolonisierung der deutschen und europäischen Erinnerungskulturen
Wie kann erreicht werden, dass die deutsche Erinnerungskultur die Geschichte des Kolonialismus und die Perspektiven der Kolonisierten und der Menschen afrikanischer Abstammung einbezieht? Wie kann damit die Mahnung, die Folgen des Kolonialismus zu überwinden, in der politischen Kultur und Bildung verankert werden, um den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung zu stärken, die Teilhabe von Menschen afrikanischer Abstammung zu fördern und zu einer partnerschaftlichen Beziehung auf Augenhöhe mit Afrika zu gelangen?

2: Dekolonisierung der Bildung, insbesondere auch der entwicklungspolitischen Bildung.
Wie können die Perspektiven der Kolonisierten und ihr vielfältiger antikolonialer Widerstand eingebracht und dauerhaft im Bildungswesen und in der entwicklungspolitischen Bildung verankert werden?

3: Dekolonisierung in Afrika und die afrikanische Diaspora in Europa
Woran scheitert bislang die Dekolonisierung in afrikanischen Ländern? Wie können Dekolonisierungsprozesse dort von Europa aus unterstützt werden? Was kann die afrikanische Diaspora in Europa dazu leisten?

Von den Angefragten Expert*innen haben bereits zugesagt: Prof. Dr. Daniel Bendix (Theologische Hochschule Friedensau / ThHF) und Arnold Bwele (Bündnis für Entwicklungspolitik mit Afrika e.V. / BEA)

Das genaue Programm werden wir noch bereitstellen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung an konferenz@narud.org ist erforderlich, coronabedingt mit Angabe Ihrer vollständigen Anschrift und Telefonnummer. Per Email oder über 030/407 57 551 stehen wir auch für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Bei der Veranstaltung werden wir alle vorgegebenen Corona-Eindämmungs-Maßnahmen einhalten.

Zeit

(Samstag) 9:30 - 16:00

Ort

ExRotaprint, Projektraum "Glaskiste"

Gottschedstraße 4, 13357 Berlin-Wedding (Nähe U-Bhf Nauener Platz)

Kontaktname

NARUD e.V.

Kontakt E-Mail

konferenz@narud.org

Kontakt Telefonnummer

030/407 57 551