Oktober 2025
Ökolandbau statt Tabakproduktion: Gut fürs Klima und die Menschen
Veranstalter

Veranstaltungsbeschreibung
Anlässlich des Welternährungstags laden wir zum Gespräch mit zwei Experten aus Brasilien und Bangladesch ein und wollen mit ihnen über den landwirtschaftlichen Wandel in Tabakanbaugebieten sprechen. Tabak wird in Monokulturen angebaut,
Veranstaltungsbeschreibung
Anlässlich des Welternährungstags laden wir zum Gespräch mit zwei Experten aus Brasilien und Bangladesch ein und wollen mit ihnen über den landwirtschaftlichen Wandel in Tabakanbaugebieten sprechen.
Tabak wird in Monokulturen angebaut, belastet die Umwelt, schadet dem Klima und gefährdet die Biodiversität. Außerdem ist im Globalen Süden der Tabakanbau für die meisten kleinbäuerlichen Familienbetriebe nicht lukrativ, sondern geht mit Ausbeutung, Verschuldung und Armut einher.
Der Ausstieg aus dem Tabakanbau kann für sie eine Lösung mit Zukunft sein, wenn die neuen Kulturpflanzen und Anbaumethoden an nachhaltigen Kriterien ausgerichtet sind.
Die neuen Einkommensquellen sollten menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen mit dem Schutz und der Regenration der Natur verbinden und wirtschaftlich tragfähig sein. Agrarökologie, Permakultur, regenerative Landwirtschaft oder Ökolandbau können dies leisten und werden weltweit praktiziert.
Wie sieht es konkret aus, wenn Farmer*innen vom Tabak auf andere Einkommensquellen umsteigen? Und wie kann der Umstieg gut gelingen?
Zwei Experten teilen mit uns ihre Erfahrungen mit dem landwirtschaftlichen Wandel.
Aus Brasilien spricht Roni Carlos Bonow, Koordinator des CAPA Programms, Fundação Luterana de Diaconia (FLD) zum Thema: Bio-Gemüse und der Marktzugang durch staatliche Programme.
Aus Bangladesch spricht Jahangir Alam Jony, Leiter UBINIG (Policy Research for Development Alternatives) zum Thema: Mit ökologischen Prinzipien den Ausstieg aus dem Tabakanbau unterstützen.
Anschließend wollen wir gemeinsam diskutieren: Welche Unterstützung ist für kleinbäuerliche Betriebe bei der landwirtschaftlichen Umstellung erforderlich und sinnvoll? Wie kann die Vermarktung der neuen Produkte gefördert werden? Welche Rahmenbedingungen sind dafür wichtig und wie können diese erreicht werden?
Kurze Einführung: Sonja von Eichborn, Projektleitung Unfairtobacco
Moderation: Mireille Remesch, Referentin für Agrarpolitik, Agrarkoordination
Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Deutsch (Simultanverdolmetschung)
Die Teilnahme ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_EvEF72VFQuKqs0Sq2AXUWA
Das Online-Seminar richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen, an Medienvertreter*innen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit.
Mehr Informationen finden Sie hier: https://unfairtobacco.org/veranstaltung-zum-welternahrungstag-2025-okolandbau-statt-tabakproduktion/#/
Foto Credit: UBINIG / Unfairtobacco
Zeit
Ort
digital
Kontaktname
Sonja von Eichborn
Kontakt E-Mail
sonja.eichborn@blue21.de
Kontakt Telefonnummer
49-1511-5590191
