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Mai 2022

21Mai14:0018:00Quo vadis Afghanistan? Frieden in Afghanistan durch regionale StabilisierungDie Wahrnehmung des Konflikts in Afghanistan als „terroristische Bedrohung" führt dazu, nur die Regierungsseite als legitime Akteurin anzusehen, und die bewaffneten und zivilen Widerstandsgruppen als zu bekämpfende „Insurgenten" und nicht als Partner, mit denen ein Interessenausgleich auch durch Verhandlungen gesucht werden muss.14:00 - 18:00 Veranstalter: Afghanistan-Komitee für Frieden, Wiederaufbau und Kultur e.V. Themen:Dekolonisierung,WirtschaftFormat:Informations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung

Veranstalter

Afghanistan-Komitee für Frieden, Wiederaufbau und Kultur e.V. rahimsafi@t-online.de

Veranstaltungsbeschreibung

Die Wahrnehmung des Konflikts in Afghanistan als „terroristische Bedrohung“ führt dazu, nur die Regierungsseite als legitime Akteurin anzusehen, und die bewaffneten und zivilen Widerstandsgruppen als zu bekämpfende „Insurgenten“ und nicht als Partner, mit denen ein Interessenausgleich auch durch Verhandlungen gesucht werden muss.

Unzureichende und unzureichend legitimierte staatliche Institutionen, fehlende Sicherheit, eine  Kriegs- und Drogenökonomie, von der nur eine kleine Minderheit profitierte und welche die Lebensperspektiven der großen Mehrheit und die Möglichkeiten der Entfaltung und Nutzung ihres menschlichen Potentials zerstörte, Fortsetzung der Flucht- und Abwanderungsbewegung vor allem der jungen und qualifizierten Menschen sind aktuell traurige Realität in Afghanistan und drohen noch schlimmer zu werden in dem Land, wenn nicht inklusiv gehandelt und gedacht wird.

Daher ist geplant die Perspektive aller Konfliktparteien, soweit es geht, zu beleuchten und auf Gemeinsamkeiten zu analysieren, die essenziell sind für den Wiederaufbau des Landes und einen sicheren, nachhaltigen Frieden in Afghanistan. Hier muss ein Narrativ hergestellt werden, welches den äußerst komplizierten Sachverhalt der Friedensentwicklung in Afghanistan beleuchtet.

Input von Matthias Meyer, ehemaliger deutscher Botschafter in Tadschikistan und Usbekistan

danach Diskussion mit Matthias Meyer (ehemaliger deutscher Botschafter in Tadschikistan und
Usbekistan), Schekeba Jentsch (StayIn e.V.) und Dr. Ellinor Zeino (Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.; Leiterin Regionalprogramm Südwestasien, Office Kabul / Tashkent – online)

anschließend ab ca. 17 Uhr: Besichtigung der Ausstellung Frauen in Afghanistan – Her dream, her pain“ und Empfang mit einem afghanischen Buffet

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Zeit

(Samstag) 14:00 - 18:00

Ort

Berlin Global Village in Neukölln

Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

Kontaktname

Rahim Safi

Kontakt E-Mail

rahimsafi@t-online.de

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