September 2025
Tabu Kinderarbeit? – Kinder kämpfen für ihr Recht, zu arbeiten
Veranstaltungsbeschreibung
Die Agenda 2030 wollte Kinderarbeit bis 2025 beenden. Hat nicht geklappt. Millionen Kinder im Globalen Süden arbeiten – nicht aus Spaß, sondern um zu überleben oder ihre Familien zu unterstützen.
Veranstaltungsbeschreibung
Die Agenda 2030 wollte Kinderarbeit bis 2025 beenden. Hat nicht geklappt. Millionen Kinder im Globalen Süden arbeiten – nicht aus Spaß, sondern um zu überleben oder ihre Familien zu unterstützen. Seit den 1970ern organisieren sich junge arbeitende Menschen in Kindergewerkschaften und kämpfen für ihre Rechte. Ihr Punkt? Arbeiten ist nicht das Problem – sondern die ausbeuterischen Bedingungen!
Adultismus & Diskriminierungskritik – Kinderarbeit wird im Globalen Norden oft reflexartig tabuisiert, weil wir unsere eurozentrische Kindheitsvorstellung globalisiert haben. Dabei ignorieren wir Adultismus – das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern. Zeit, das zu hinterfragen!
Inhalte: Reflexion von Zugängen zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit: dekoloniale und empowernde statt eliminierende und karitative Ansätze; Impulse von ProNATs: Warum das „Kinderarbeit abschaffen“-Narrativ ein postkolonialer Mythos ist; Kritischer Blick auf Freiwilligeneinsätze: Helfen ohne koloniale Muster zu reproduzieren; Action Steps: Wie können wir junge arbeitende Menschen wirklich unterstützen?
Termin: 23.09.2025 und 07.10.2025, jeweils 15-19 Uhr digital.
Kosten: Der Teilnahmebeitrag beträgt 25 Euro (inklusive Teilnahmezertifikat)
Anmeldung und Rückfragen: ehemaligenarbeit@invia-koeln.de, Anmeldefrist ist der 8. September 2025.
Zielgruppe: Engagierte in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, NGOs & Freiwilligenarbeit; Studierende & Aktivist*innen, die globale Machtverhältnisse hinterfragen; Alle, die sich mit Diskriminierungskritik & Adultismus beschäftigen wollen.
Zeit
Ort
digital
Kontakt E-Mail
ehemaligenarbeit@invia-koeln.de