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Juni 2022

17Jun15:0020:00Wie sieht eine feministische Entwicklungspolitik aus?Jahresveranstaltung der Stiftung Nord-Süd-Brücken15:00 - 20:00 Veranstalter: Stiftung Nord-Süd-Brücken Themen:SonstigesFormat:Informations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung

Veranstalter

Stiftung Nord-Süd-Brückeninfo@nord-sued-bruecken.de

Veranstaltungsbeschreibung

„Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“
forderte BMZ-Ministerin Svenja Schulze in ihrem  Entwicklungspolitischen
Bericht der Bundesregierung vor dem Deutschen Bundestag am 17. Februar
2022 in Berlin. In Bezug auf die Nachhaltigkeitsziele (SDG) komme dem
SDG 5 (gleiche Rechte und gleiche Chancen für die Geschlechter) eine
Schlüsselrolle bei der Realisierung einer nachhaltigen und
widerstandsfähigen (Welt)Gesellschaft zu. In einer globalisierten Welt
kann dies nur gemeinsam mit den Partner*innen in den Ländern des
Globalen Südens gelingen. Unterwegs geht es für uns alle darum,
Geschlechterungleichheit in Form von  diskriminierenden Systemen und
Strukturen, Normen und Rollenbilder zu überwinden. Das reicht nicht,
schreibt Radwa Khaled-Ibrahim, Referentin für kritische (Not)Hilfe in
der Öffentlichkeitsarbeit von Medico International e.V. Sie fordert in
ihrem eröffnenden Input u.a., dass entwicklungspolitische Vorhaben durch
die Verwobenheit von Patriarchat, Kapitalismus und Neokolonialismus
zusammengedacht und betrachtet werden müssen, um wirklich feministisch
sein zu können. Auch VENRO, der Verband Entwicklungspolitik und
humanitäre Hilfe, der gegenwärtig eine Stellungnahme zur feministischen
Entwicklungspolitik erarbeitet, fordert Auseinandersetzung und
Veränderungen hinsichtlich diskriminierender gesellschaftlicher Normen,
Rollen und struktureller Ungleichheit inklusive intersektionaler
Perspektiven. Carsta Neuenroth, eine der beiden Sprecher*innen der AG
Gender, wird in ihrem Beitrag auf konkrete Eckpunkte einer
feministischen Entwicklungspolitik eingehen.

Nach den Inputs und der Kaffeepause werden unterschiedliche  Stimmen aus der Zivilgesellschaft
die Idee einer feministischen Entwicklungspolitik kommentieren und
eigene Positionen entlang der Forderungen von gleichen Rechten, mehr
Ressourcen und einer besseren Repräsentanz formulieren. In dem
gemeinsamen Gespräch wollen wir herausarbeiten, was Voraussetzungen und
Eckpunkte einer feministischen Entwicklungspolitik aus
zivilgesellschaftlicher Perspektive sein können.

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Zeit

(Freitag) 15:00 - 20:00

Ort

Haus der Demokratie und Menschenrechte

Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Kontaktname

Antje Bernhard

Kontakt E-Mail

info@nord-sued-bruecken.de

Kontakt Telefonnummer

030-42851385

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