November 2026
Workshop: Was wäre wenn...? Utopie als Praxis in der zivilgesellschaftlichen Arbeit
Veranstaltungsbeschreibung
„Ist nicht möglich – gibt’s nicht!“ Utopien verändern, was Menschen für möglich halten. Und was Menschen für möglich halten, verändert ihr Handeln. Utopisches Denken stärkt unseren Möglichkeitssinn –
Veranstaltungsbeschreibung
„Ist nicht möglich – gibt’s nicht!“ Utopien verändern, was Menschen für möglich halten. Und was Menschen für möglich halten, verändert ihr Handeln. Utopisches Denken stärkt unseren Möglichkeitssinn – die Fähigkeit, gemeinsam wünschenswerte Zukünfte zu imaginieren, zu beschreiben und zu gestalten – für ein global gerechtes Zusammen.
Engagierte in entwicklungspolitischen NGOs arbeiten täglich an gesellschaftlichem Wandel. Welche Relevanz hat utopisches Denken für Transformation – und wie gelingt es, Methoden der Utopiearbeit fest in zivilgesellschaftliches Handeln zu integrieren?
Worum es geht
Dieser zweitägige Workshop begreift Utopie als orientierendes Element für die praktische, entwicklungspolitische Arbeit. Er beleuchtet Utopie als Denkraum und als Instrument. Wir erkunden gemeinsam, was Utopie eigentlich ausmacht und was sie von Visionen und Zielen unterscheidet.
Im Zentrum stehen praktische Methoden und Imaginationsübungen, die die Vorstellungskraft aktivieren, Möglichkeitsräume öffnen, Handlungslust erzeugen – und sich direkt in die eigene Praxis überführen lassen. Ergänzend geht es um Methodenreflexion und aktive Gestaltung solcher transformativen Räume für die zivilgesellschaftliche Arbeit.
Für wen ist der Workshop?
Der Workshop richtet sich an Menschen der Projekt- und Bildungsarbeit in zivilgesellschaftlichen Organisationen im Themenfeld globale Gerechtigkeit, die Ansätze des utopischen Denkens in ihre Arbeitspraxis integrieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – die Teilnahme an beiden Tagen wird jedoch erwartet.
Referent*in: janas gebauer (kaloikostopia)
Begleitung: Yaari Pannwitz und Sabine Seiffert (BER)
Ablauf
Auf eine theoretische Annäherung – was unterscheidet Utopien von Visionen, wie entstehen und wirken kollektive Zukunftsbilder – folgen kreative Übungen, Methoden und Reflexion für die praktische Anwendung in der Bildungs- und Projektarbeit.
Die Teilnahme an beiden Tagen wird erwartet:
Montag, 16.11. von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Dienstag, 17.11. von 9:30 Uhr bis 16 Uhr
Anmeldung bis 10. November 2026 unter projekt@eineweltstadt.berlin
Kosten: 30 EUR (BER-Mitglieder), 40 Euro (Nicht-BER-Mitglieder). Enthalten sind Tagungsgetränke sowie ein warmes, vegetarisches Mittagessen. Die Anmeldung ist erst mit der Überweisung verbindlich.
Bitte überweise den Betrag vorab auf: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V, KD-Bank, IBAN: DE59 3506 0190 1567 2030 14, Betreff: Utopie-WS 2026
Gefördert von Engagement Global mit Mitteln des BMZ und der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
Zeit
Ort
Berlin Global Village in Neukölln
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Kontakt E-Mail
projekt@eineweltstadt.berlin
