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Workshopreihe Modul 2: Machtstrukturen erkennen - Bedeutungen für den eigenen Arbeitskontext

07Jun13:0019:00Workshopreihe Modul 2: Machtstrukturen erkennen - Bedeutungen für den eigenen ArbeitskontextWelche Bedeutung hat das für die eigenen Strukturen? Aus der Workshopreihe "Machtkritische Entwicklungspolitik"13:00 - 19:00(GMT+00:00) VeranstalterBerliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)ThemenDekolonisierungFormatWorkshop

Veranstaltungsbeschreibung

Nachdem wir gemeinsam im Grundlagenmodul Wissen zu Kolonialismus und die Entstehung von Entwicklungszusammenarbeit und -politik erlangt haben, setzt sich das zweite Modul der Workshopreihe intensiv mit der Bedeutung kolonialer Kontinuitäten in unseren entwicklungspolitischen Strukturen auseinander. Außerdem widmen wir uns auch den Herausforderungen, die mit einer machtkritischen Entwicklungspolitik einhergehen. Gemeinsam erarbeiten wir, welche Erfahrungen bereits existieren und welche Rolle die Arbeit mit kolonialen Kontinuitäten in machtkritisch ausgerichteten entwicklungspolitischen Projekten spielen kann. Hierzu nutzen wir verschiedene Methoden, u.a. auch aus der Theaterpädagogik, um zu erfahren wie Kolonialismus sich auch in unsere Körper einschreibt. Darüber hinaus wird es in Kleingruppen Raum für Austausch geben, um den Fokus auf Strukturen und Organisationsabläufe zu legen. Eine machtkritisch ausgerichtete Entwicklungspolitik setzt am System und den Strukturen an und ist dabei kapitalismus- und rassismuskritisch. Ihr bringt Eure Bedarfe und Anliegen aus Euren jeweiligen Bereichen mit und wir diskutieren und reflektieren diese gemeinsam.


Die Workshop-Reihe besteht aus vier Modulen, die aufeinander aufbauen. In den Modulen könnt Ihr Wissen zu kolonialen Kontinuitäten in der Entwicklungspolitik und machtkritischen Ansätzen erlangen, Euch über Eure Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden austauschen sowie an Eurer eigenen machtkritischen Ausrichtung als Organisation oder Projektverantwortliche arbeiten. Das Angebot richtet sich an alle entwicklungspolitisch Aktiven in BER-Mitgliedsgruppen, die sich stärker mit historischen Unrechtssystemen, kolonialen Kontinuitäten, globale Ungerechtigkeit und den eigenen Strukturen auseinander setzen möchten – unabhängig von (nicht) vorhandenen Vorkenntnissen. Wir wünschen uns einen offenen Austausch und erwarten eine Bereitschaft zur Reflexion.

Die Workshops sind konzipiert von dem Kooperationsteam: Rosa López, Tahir Della, Mauricio Pereyra (Promotor*innen) und Sina Aping (BER-Büro).

Da die Einheiten inhaltlich aufeinander aufbauen ist die Teilnahme an allen 4 Modulen erforderlich.

Einen Überblick über die Module gibt es hier.

Anmeldung unter projekt@eineweltstadt.berlin Bitte gebt an, von welcher Organisation Ihr kommt, welche Funktion Ihr habt und für welchen Bereich Ihr verantwortlich seid. Wenn Ihr für Freitagnachmittag Kinderbetreuung benötigt, gebt uns das bitte ebenfalls bei der Anmeldung an.

***Als entwicklungspolitisches Netzwerk diskutiert der BER mit seinen Mitgliedern regelmäßig Werte und Prinzipien der Entwicklungspolitik. In diesem Rahmen erarbeitet der BER ein machtkritisches Selbstverständnis, das verschiedene Diskriminierungsformen und Herrschaftsverhältnisse in der Entwicklungspolitik zusammendenkt und Umsetzungsschritte für den BER in der Praxis festhält. Ein Teil der Umsetzung in die Praxis ist eine Workshop-Reihe zu machtkritischer Entwicklungspolitik.

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Zeit

(Freitag) 13:00 - 19:00(GMT+00:00)

Ort

Berlin Global Village, WeltRaum

Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

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Kontaktname

Sina Aping

Kontakt E-Mail

aping@eineweltstadt.berlin

Kontakt Telefonnummer

01575 8182459