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Zentralamerika im Fokus: Einsatz für Umwelt, Demokratie und Menschenrechte und die Rolle Deutschlands. Tagung des Runden Tisches Zentralamerika

07Sep(Sep 7)18:0009(Sep 9)14:00Zentralamerika im Fokus: Einsatz für Umwelt, Demokratie und Menschenrechte und die Rolle Deutschlands. Tagung des Runden Tisches ZentralamerikaIn Zentralamerika wurden in den vergangenen Jahren auf besorgniserregende Weise demokratische Institutionen geschwächt. Trotz dieser Entwicklungen zeichnet sich die Region durch kreativen und mutigen Widerstand einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus. In der fünften Tagung des Runden Tisches Zentralamerika schauen wir auf die aktuellen Entwicklungen vor Ort, den zivilgesellschaftlichen Widerstand und die Rolle Deutschlands und Europas. 18:00 - 14:00 (9)(GMT+02:00) VeranstalterFDCL Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.ThemenKlima und Ressourcen,Migration und Diaspora,Sonstiges,WirtschaftFormatInformations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung,Vernetzungstreffen,Workshop

Veranstaltungsbeschreibung

In Zentralamerika wurden in den vergangenen Jahren auf besorgniserregende Weise demokratische Institutionen geschwächt. Die schwachen rechtsstaatlichen und demokratischen Strukturen, die sich nach den Bürgerkriegen herausgebildet hatten, wurden von antidemokratischen – und kriminellen – Akteuren zerstört. Unabhängige Journalist*innen, Richter*innen und Korruptionsermittler*innen werden verfolgt und ins Exil getrieben. Der Kampf um Land- und Umweltrechte wird auf Leben oder Tod geführt.

Trotz dieser Entwicklungen zeichnet sich die Region durch kreativen und mutigen Widerstand einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus. Wie ihre autoritären Gegner*innen arbeiten auch demokratische Organisationen der Zivilgesellschaft zunehmend vernetzt und in breiten Allianzen mit Multi-Ebenen-Ansätzen. Dabei kommt Europa eine wichtige Rolle zu.

In der fünften Tagung des Runden Tisches Zentralamerika schauen wir auf die aktuellen Entwicklungen vor Ort, den zivilgesellschaftlichen Widerstand und die Rolle Deutschlands und Europas. Dies erfolgt im Rahmen von Paneldiskussionen und Workshops am 7. und 8. September 2023 in der Heinrich-Böll-Stiftung. Das Auftakt-und Abschlusspanel werden live gestreamt und können auch von Gästen, die nicht in Berlin vor Ort sind, verfolgt werden. Alle anderen Teile der Tagung werden ausschließlich in Präsenz und ohne Stream veranstaltet.

Am Samstag (9. September) bieten wir in der Martin-Luther-Kirche in Berlin-Neukölln einen Raum zur Vernetzung zwischen den zentralamerikanischen Gästen und der hiesigen Zivilgesellschaft sowie Gruppen der Diaspora.

u.a. mit:

Sara García, Agrupación Ciudadana por la Despenalización del Aborto, El Salvador
Jennifer Avila, Contracorriente, Honduras
Helen Mack, Fundación Myrna Mack, Guatemala
Wilfredo Miranda, Divergentes, Nicaragua
Jan Michael Simon, Vorsitzender der Gruppe der Vereinten Nationen der Menschenrechtsexpert*innen für Nicaragua
Amaru Ruiz, Fundación del Río, Nicaragua
Esly Banegas, COPA, Honduras
Ingrid Hausinger, Programmkoordination für Ökologie, Büro San Salvador der Heinrich-Böll-Stiftung

Spanisch-Deutsch Simultanverdolmetschung

07. und 08. September: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

08. September am Abend: Ausklang mit Musik und zentralamerikanischen Köstlichkeiten im Mehringhof, Gneisenaustraße 2A, 10961 Berlin

09. September: Martin-Luther-Kirche, Fuldastr. 50-51, 12045 Berlin

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Zeit

7 (Donnerstag) 18:00 - 9 (Samstag) 14:00(GMT+02:00)

Ort

Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Schumannstraße 8, Berlin

Kontaktname

Lya Cuéllar, Runder Tisch Zentralamerika

Kontakt E-Mail

koordination@rt-za.de

Kontakt Telefonnummer

030-69818935