Johannes Schorling

Promotor für faires und zukunftsfähiges Wirtschaften

Ich bin Promotor, weil …

… Berlin zum weltweiten Vorbild für faires und zukunftsfähiges Wirtschaften werden soll. Daher setze ich mich für die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in globalen Lieferketten, für eine Stärkung des Fairen Handels und für die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges Wirtschaften ein.

Thema: Zukunftsfähiges Wirtschaften
Mitarbeiter bei INKOTA-netzwerk e.V.
schorling@inkota.de

Telefon: 030/420 8202 57

Worum geht es bei meiner Arbeit?

Ob T-Shirt, Smartphone oder Schokolade – viele Produkte, die Menschen in Berlin täglich nutzen, werden anderswo unter menschenunwürdigen und umweltschädlichen Bedingungen produziert. Auch das Land Berlin trägt durch seine Wirtschaftspolitik und den Einkauf der öffentlichen Hand eine Mitverantwortung für eine nachhaltige Entwicklung. Deshalb setze ich mich dafür ein, die politischen Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges Wirtschaften in Berlin zu verbessern.

Ich sensibilisiere Akteure der Berliner Landespolitik für die Forderung nach einer fairen und nachhaltigen Wirtschafts- und Vergabepolitik. Unternehmen mit Standort in Berlin sensibilisiere ich für die Bedeutung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten in globalen Lieferketten.

Ich vernetze Akteure der Zivilgesellschaft, die sich in Berlin zum Thema faires und zukunftsfähiges Wirtschaften engagieren wollen, und unterstütze sie durch fachliche Expertise sowie durch Mitmachangebote. Zudem setze ich mich für eine Stärkung und Sichtbarmachung lokaler und gemeinwohlorientierter Alternativen ein. Ich begleite die Weiterentwicklung des Fairen Handels, u.a. im Rahmen des Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin. Durch Bildungsangebote arbeite ich komplexe Menschenrechtsprobleme in globalen Lieferketten in eingängiger Form auf und mache sie dadurch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

Beispiele aus meiner Arbeit

Seit 2019: Berlin für ein Lieferkettengesetz

Im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz habe ich eine Berliner Aktionsplattform mitgegründet. Dort tauschen sich lokale zivilgesellschaftliche Akteure und interessierte Einzelpersonen über aktuelle Entwicklungen aus und entwickeln gemeinsam Aktionen zum Thema Lieferkettenverantwortung.

Außerdem organisiere ich eine monatliche Webinar-Reihe zur Initiative Lieferkettengesetz mit. Darin werden gemeinsam mit Expert*innen verschiedene Themen rund um Lieferkettenverantwortung beleuchtet. Zum Beispiel  von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen, umweltbezogene Sorgfaltspflichten, rechtliche Debatten rund um ein Lieferkettengesetz oder Tipp & Tricks für Gespräche am Infostand.

Im November 2019 habe ich zudem im Rahmen des BER-Netzwerktreffens eine Veranstaltung mit dem Rohstoffexperten Jacques Nzumbu Mwanga aus der DR Kongo organisiert, der über Menschenrechtsprobleme beim Kobalt-Abbau und die Mitverantwortung der deutschen Autoindustrie berichtet hat.

>>> Mehr Infos zur Initiative Lieferkettengesetz

April 2020: Online-Osteraktion zu fairer Schokolade

Gruppen habe ich rund um Ostern 2020 „Osterhasen-Streiks“ für faire Schokolade in verschiedenen Städten geplant. Mit den Aktionen sollten Passant*innen über entwicklungspolitische Probleme in der Kakao- und Schokoladenindustrie sowie über Handlungsmöglichkeiten als Konsument*innen und Bürger*innen aufgeklärt werden. Da Straßenaktionen wegen der Corona-Krise nicht stattfinden konnten, haben wir den Protest ins Internet verlagert: Die beteiligten Gruppen nahmen Protestfotos auf und machten per E-Mail und in sozialen Medien viele Menschen auf die Aktion aufmerksam.

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