Karin Hülsmann

Promotorin für Globales Lernen

Ich bin Promotorin, weil …

… Lernprozesse und Bildung die Basis für Veränderungen hin zu einer global gerechten Welt sind. Globales Lernen ist ein Konzept der politischen Bildung, das ein gutes Leben für alle weltweit zum Ziel hat. Durch Angebote aus dem Bereich des Globalen Lernens verstehen die Menschen unserer Stadt globale Zusammenhänge und deren Widersprüchlichkeiten, erfahren sich selbst als Teil der Einen Welt und werden motiviert, diese mit zu gestalten. Deshalb stärke ich entwicklungspolitische Bildungsinitiativen und fördere ihre Zusammenarbeit untereinander sowie mit Schulen – damit Globales Lernen zu einem festen Bestandteil von Schulentwicklungsprozessen wird.

Thema: Globales Lernen
Mitarbeiterin beim Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e.V. (KATE)
huelsmann@kateberlin.de
Telefon: 030/440 531 10

Worum geht es bei meiner Arbeit?

Die Angebote des Globalen Lernens in Berlin sind zahlreich und vielfältig. Gleichzeitig gibt der neue Rahmenlehrplan für die Stufen 1-10 „Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen“ als übergreifendes Thema vor. Im Schulalltag bildet Globales Lernen als Querschnittsaufgabe jedoch noch immer die Ausnahme. Damit sich das ändert, vermittle ich zwischen NROen, Schulen und Senatsverwaltung und unterstütze sie bei der gemeinsamen Schaffung von Best-Practice-Bsp. mit Breitenwirkung. Zudem organisiere ich Multiplikator*innenschulungen und fördere die Integration von Globalem Lernen in außerschulische Lernorte.

Beispiele aus meiner Arbeit

Juni 2021: Globale Projektwoche „Umwelt – Wir schaffen ein Klima für den Wandel“

Endlich ließen es die Corona-Auflagen zu: Die Projektwoche der Evangelischen Schule Köpenick mit dem Motto „Umwelt – Wir schaffen ein Klima für den Wandel!“ konnte vor den Sommerferien 2021 stattfinden.

An insgesamt 4 Tagen befassten sich die Schüler*innen der 7.-11. Klassen innerhalb und außerhalb der Schule mit Angeboten des Globalen Lernens. Zweitägige Projekte zu Themen wie Ressourcengerechtigkeit, Digitalisierung, globale Landwirtschaft, Ernährungssouveränität fanden in der Schule statt und wurden größtenteils von BER-Mitgliedsgruppen gestaltet. An den anderen beiden Tagen besuchten die Schulklassen außerschulische Lernorte oder Kieztouren und beschäftigten sich dabei mit Migration und Nachhaltigkeit, alternativem Wirtschaften oder Wasser und Wald.

Während der gemeinsamen Planung der Projektwoche mit der schulinternen Steuerungsgruppe Globales Lernen sind bereits weitere Ideen zur Implementierung im Schulalltag entstanden.

Mai 2021: Globales Lernen in die Schule – Modellschulen-Projekt Berlin im Kurzfilm

Als Promotorin für Globales Lernen habe ich die Umsetzung des KATE-Kurzfilms zu Modellschulen des Globalen Lernens in Berlin (finanziert im Projekt „NROn in die Schulen“) unterstützt. Für den Film haben wir mit unterschiedlichen Akteur*innen aus der Schule, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und Nichtregierungsorganisationen gesprochen und sie gefragt, warum es so wichtig ist, Globales Lernen fest in Schulalltag und Schulstruktur zu verankern. Sie erklären u.a. wie die Themen Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Schulprofil und im Fachunterricht gestärkt und Schulentwicklungsprozesse durch außerschulische Partner*innen unterstützt werden können.

Der Video-Beitrag hat als Ziel, die Neugier und das Interesse weiterer schulischer Akteur*innen zu wecken und Motivation zu schaffen, das Globale Lernen im Schulprofil und in den schuleigenen Lehrplänen zu implementieren.

Zum Film

Seit 2019: Berliner Modellschulen des Globalen Lernens nehmen Fahrt auf

Die Spandauer Grundschule im Beerwinkel, die Evangelischen Schule Köpenick und die Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule sind Modellschulen des Globalen Lernens, die ich als Promotor begleite: mit Studientagen zum Globalen Lernen mit dem pädagogischen Fachpersonal und die mit Unterstützung von BER-Mitgliedsgruppen stattfinden, mit einer Projektwoche zum Jahresthema „Wir schaffen ein Klima für den Wandel oder mit Workshops mit Schwerpunktjahrgängen. (Foto: KATE e.V.)

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