Michael Jopp

Promotor für Kommunale Entwicklungspolitik

… die Berliner Bezirke Unterstützung benötigen, um ihre wichtige Rolle bei der Gestaltung globaler Gerechtigkeit auszufüllen. Ich setze mich dafür ein, dass die Bezirke konkrete Handlungsmöglichkeiten haben, um ihrer Verantwortung für eine gerechtere globale Entwicklung nachzukommen.

Schwerpunkte sind dabei:

  • Kommunale Partnerschaftsarbeit

  • Nachhaltige kommunale Beschaffung

  • Sport und Entwicklung

  • Vernetzung von Zivilgesellschaft und Verwaltung

Mitarbeiter bei der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Berlin-Kreuzberg mit San Rafael Del Sur e.V.
michael.jopp@staepa-berlin.de
Telefon: 030/612 09 165

Worum geht es bei meiner Arbeit?

Sowohl auf nationaler, als auch auf Länderebene wurde in den letzten Jahren anerkannt, dass Kommunen eine immer wichtigere Rolle in der Entwicklungspolitik spielen, da Nachhaltigkeit nahezu alle Handlungsfelder einer Kommune berührt. Daher vernetze ich Akteure aus Bezirkspolitik, -verwaltung und Zivilgesellschaft und initiiere Kooperationsprojekte in den Bereichen Globales Lernen, Fairer Handel/Faire Beschaffung, und Nord-Süd-Partnerschaften. Hierbei arbeite ich sowohl mit Vertreter*innen aus Bezirkspolitik und -verwaltungen vor Ort, NRO, als auch mit Kommunalverwaltungen in Partnerländern zusammen.

Beispiele aus meiner Arbeit

2020: Leitfaden – Der nachhaltige Sportverein der Zukunft

Auf dem Platz oder in der Halle geht es häufig um Sieg oder Niederlage, bei der Nachhaltigkeit neben dem Platz um Kooperation statt Rivalität!

Im Rahmen des mit Vertreter*innen aus 100 Sportorganisationen ausgebuchten Webinars #sporthandeltfair –  wurde der durch den Fachpromotor konzipierte Leitfaden für Sportvereine präsentiert.

Wer wie der Sport mit Fairplay wirbt, sollte auch dafür Sorge tragen, dass das für alle Beteiligten gilt – für die Arbeiter*innen in der Wertschöpfungskette im globalen Süden, für die folgenden Generationen im Sport und für unseren Planeten!

Eine nachhaltige Vereinspolitik integriert soziale, ökologische und wirtschaftliche Kriterien gleichberechtigt und unterstützt beim Erreichen gesellschaftspolitischer Ziele. Soziale Gleichberechtigung, faire Arbeitsbedingungen, Innovationsfähigkeit von Vereinsstrukturen und Anpassung an den Klimawandel sind zentrale Schwerpunkte.

Eine nachhaltige Ausrichtung des eigenen Vereins kann so zu einer erfolgreichen und global gerechten Zukunft beitragen. Dieser Leitfaden soll zeigen wie Vereine dabei vorgehen und direkt loslegen können.

>>> Zum Leitfaden

20. April 2021: Connective Cities Conference – fünf Bezirke, ein Thema: „Urban Gardening – Lokale gerechte Lösungen für globale Herausforderungen“

Im Rahmen der dreitägigen digitalen Konferenz werden Herausforderungen des Themenfeldes diskutiert und anschließend konkrete internationale Kooperationen und Projekte erarbeitet und auf den Weg gebracht. Beteiligt sind neben fünf Berliner Bezirken (Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Lichtenberg, Pankow und Tempelhof-Schöneberg) auch 10 internationale Partnerkommunen, vertreten durch relevante Personen aus der Zivilgesellschaft und den jeweiligen Fachverwaltungen.

seit 2019: Faire Bälle für alle Berliner Schulen

Im Rahmen der durch den Fachpromotor koordinierten  Kampagne „Berliner Sport – Rund um Fair!“  sollen kommende Ausschreibungen die verbindliche Einhaltung der ILO – Kernarbeitsnormen und unabhängige Nachweise bereits mit der Angebotsabgabe einfordern und Eigenerklärungen ausschließen. Damit in Zukunft Fair Play nicht nur auf dem Spielfeld gilt! Und wir haben es geschafft – seit März 2019 werden im Rundschreiben des Landesverwaltungsamtes an die Berliner Schulen nur noch fair gehandelte Sportbälle angeboten.

seit 2018: Newsletter Vision Faires Berlin

Der Newsletter erscheint zwei mal im Jahr und gibt einen Überblick über Aktivitäten, Veranstaltungen und Entwicklungen im Bereich Fairer Handel und Faire Beschaffung in Berlin. 

>>>Zum Newsletter Nr. 2-2019
>>>Zum Newsletter Nr. 1-2019
>>>Zum Newsletter Nr. 2-2018
>>>Zum Newsletter Nr. 1-2018

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