Steffen Vogel

Promotor für faires und zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten

Ich bin Promotor, weil …

… Berlin sich zu einem Standort für faires und zukunftsfähiges Wirtschaften entwickeln soll. Daher setze ich mich für die Einhaltung der Menschenrechts- und Umweltstandards in globalen Lieferketten und eine gerechte Handelspolitik ein.

Thema: Zukunftsfähiges Wirtschaften
Mitarbeiterin bei Germanwatch e.V.
vogel@germanwatch.org
Telefon: 030/288 835 686

Worum geht es bei meiner Arbeit?

Was versteht man unter fairem Wirtschaften? Diese Frage ist zunehmend Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Nicht nur bei Fridays for Future fordern junge Menschen, den Umgang mit Mensch und Planet im Rahmen unseres Wirtschaftssystems neu zu denken. Gemeinsam mit lokalen Initiativen, Nichtregierungsorganisationen und Vorreiterunternehmen wollen wir in Berlin Einfluss auf eine Veränderung der politischen Rahmenbedingungen nehmen. Als Erfolg auf Landesebene kann das neue Vergabegesetz des Landes gewertet werden, doch auch Widerstände gegen einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit werden in unserer Stadt deutlich.

Ein zentrales Thema meiner Arbeit ist die Regulierung von Unternehmensverantwortung entlang globaler Lieferketten. Zu wenig kommt die deutsche Wirtschaft noch freiwillig ihrer menschenrechtlichen und umweltbezogenen Verantwortung nach. Hier wollen wir das Handeln der Berliner Unternehmen unter die Lupe nehmen, mit Vorreitern und Initiativen in Berlin zusammenarbeiten und konkrete Empfehlungen und Forderungen an die Politik formulieren.

Ich vernetze Akteure, die zu den Themen Wirtschaft und Menschenrechte arbeiten und ihre Inhalte in die politische Auseinandersetzung einbringen wollen, vermittle Fachwissen zu aktuellen politischen Entwicklungen und unterstütze im Rahmen der Promotorenstelle Bildungsangebote zu einem verantwortlichen Wirtschaften in globalen Lieferketten – in Zeiten von Corona auch im digitalen Raum.

Beispiele aus meiner Arbeit

seit 2019: Berlin für ein Lieferkettengesetz

Gemeinsam mit dem INKOTA-Netzwerk haben wir im September 2020 zum zweiten Mal Interessierte aus der Zivilgesellschaft, lokale Aktive, Ehrenamtliche und Hauptamtliche, zu einer Aktionswerkstatt zum Thema Lieferkettengesetz eingeladen. Wir haben die Forderung nach einem Lieferkettengesetz unter die Lupe genommen, ein Argumentationstraining durchgeführt und sind in die Planung von Aktivitäten und Aktionen in Berlin eingestiegen. Aus der Vernetzung ging eine Aktionsgruppe hervor, die die politischen Prozesse zu Lieferkettenverantwortung in Berlin begleitet.

>>> Mehr Infos zur Initiative Lieferkettengesetz

seit August 2020: Weiterbildungen zum Thema Lieferkettenverantwortung

Zudem organisiere ich Vortrags- und Weiterbildungsangebote rund um das Thema Lieferkettenverantwortung. Gemeinsam mit INKOTA und Südwind veranstalte ich die regelmäßige Webseminar-Reihe der Initative Lieferkettengesetz. Etwa monatlich finden Seminare mit ausgewiesenen Expert:innen statt, zuletzt zur Verbindung der Lieferketten-Prozesse auf verschiedenen Regulierungsebenen und zur Rolle von Zertifikaten und Audit-Firmen bei der Überprüfung von menschenrechtlichen und ökologischen Standards. Auch informiere ich selbst in Seminaren und Vorträgen über aktuelle Regulierungsansätze und Herausforderungen – seit Corona zunehmend online.

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