Startseite / Themen / Dekolonisierung / Was wir machen

Was wir machen

Der BER sensibilisiert die Politik und die Bevölkerung für dekoloniale Perspektiven, insbesondere die Umbenennung der Berliner "Mohrenstraße" und der Straßen, die nach Kolonialverbrechern benannt sind.

Das Bündnis "Decolonize Mitte", zu dem der BER gehört, und mit ihm weitere 100 Nichtregierungsorganisationen, engagieren sich für die Umbenennung der Berliner „Mohrenstraße". Dazu wird jedes Jahr ein Umbenennungsfestival rund um den 23. August, dem Internationalen Tag zur Erinnerung an den Handel mit Versklavten und an seine Abschaffung, veranstaltet.

Der BER versteht sich als entwicklungspolitischer Akteur, der sich kritisch mit dem Begriff der "Entwicklung" und kolonialen Kontinuitäten auseinandersetzt. Unter Publikationen findest Du die Veröffentlichungen des BER zum Thema. Ein vom BER herausgegebenes Dossier informiert über Berliner Straßennamen mit Bezügen zum Kolonialismus.

Der BER ruft zum Gedenkmarsch an die Opfer von Kolonialismus auf und engagiert sich für Wiedergutmachung für die Opfer des Völkermords an den OvaHerero und Nama in Namibia.

Jeden Februar eines Jahres organisiert das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin einen Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Menschenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Dieser Gedenkmarsch wurde ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen.

Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert eine offizielle Anerkennung des Völkermords an den Völkermord an den OvaHerero und Nama, einen Dialog über Versöhnungsmaßnahmen sowie die Rückgabe der nach Deutschland verschleppten Gebeine.

Der Eine Welt-Promotor für Antirassismus und Postkolonialismus setzt sich für die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte Deutschlands ein.

Der Eine-Welt-Promotor informiert über koloniale Bezüge und Kontinuitäten im Land Berlin. Er thematisiert Inhalte aus einer postkolonialer Perspektive in der Öffentlichkeit, interessiert für eine weltoffene Gesellschaft und mobilisiert andere, sich für ein dekoloniales Berlin zu engagieren. Informationen zum Eine Welt-Promotor*innenprogramm

Der BER bietet Antirassismus-Trainings für Mitarbeiter*innen entwicklungspolitischer NRO. Die Termine erfahrt Ihr im BER-Koordinierungsbüro (zum Kontaktformular).

Der BER bietet Antirassismus-Trainings für Mitarbeiter*innen entwicklungspolitischer NRO. Die Termine erfahrt Ihr im BER-Koordinierungsbüro (zum Kontaktformular).

Das Bündnis NoHumboldt21, in dem der BER ist, begleitet den Aufbau des Humboldtforums kritisch mit Demonstrationen, Veranstaltungen und öffentlichen Aktionen. Das Bündnis fordert die Aussetzung der Arbeit am Humboldt-Forum im Berliner Schloss und eine breite öffentliche Debatte.

Folgende BER-Mitgliedsgruppen arbeiten an der Dekolonisierung Berlins:

14,4 km e.V.

14,4 km e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Entwicklung von gleichberechtigten Partnerschaften über Grenzen hinweg einsetzt. Während unser Team hauptsächlich in Berlin arbeitet, ist es unser Ziel, Kooperation und Austausch zwischen Europa und Nordafrika/dem Nahen Osten (MENA-Region) zu fördern und Menschen aus beiden Regionen zusammenzubringen. Zudem vermittelt 14,4km e.V. durch seine Aktivitäten in Deutschland Wissen über die MENA-Region und bietet eine Plattform für direkten Austausch vor Ort.

Berlin Postkolonial e.V.

Der Verein setzt sich kritisch mit Berlins Kolonialgeschichte auseinander und bemüht sich um die Offenlegung kolonialrassistischer Denk- und Gesellschaftsstrukturen vor Ort.

CAREA e.V.

CAREA e.V. hat zum Ziel, die von Gewalt bedrohten oder vertriebenen Bevölkerungsteile durch die Beobachtung der Menschenrechtssituation in Konfliktgebieten durch internationale Beobachter*innen und Begleiter*innen zu unterstützen.

COMPA Berlin e.V.

COMPA existiert seit über 25 Jahren in El Alto / Bolivien und ist ein Ort an dem sich verschiedene Künstler*innen zusammenfinden um im gemeinsamen kreativen Schaffen das Zusammenleben zu stärken. COMPA Berlin entstand 2012 und hat zum Ziel, die Erfahrungen aus Bolivien in Deutschland bekanntzumachen und weiterzuentwickeln.

Farafina e.V. / Afrikahaus

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1993 hat sich das Afrika-Haus zu einer Institution entwickelt, die über die Grenzen der Hauptstadt hinaus Anerkennung als ein Ort für transkulturelle Begegnung und politische Bildung genießt. Bis zu 80 Gästen bietet das Afrika-Haus regelmäßig Raum für Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Buchpräsentationen, Theateraufführungen, Ausstellungen und musikalische Darbietungen. Die Schwerpunkte liegen auf Geschichte, Politik, Literatur und Philosophie Afrikas und den afrikanisch-europäischen Beziehungen.

FuturAfrik – Forum für Globale Gerechtigkeit e.V.

FuturAfrik steht für die Förderung einer gleichberechtigten solidarischen Zusammenarbeit mit den Ländern des Globalen Südens, speziell mit den Ländern und Gesellschaften Afrikas. Die Organisation soll zu einem besseren Verständnis Afrikas und des Globalen Südens, zur Förderung eigenständiger Entwicklungswege und -möglichkeiten, zu einer ehrlichen Aussöhnungspolitik, sowie verbesserten Beziehungen Europas mit dem Globalen Süden beitragen.

glokal e.V.

glokal e.V. ist ein kleiner Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung mit dem Ziel tätig ist, für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse zu sensibilisieren und Menschen dazu zu befähigen, zu deren Abbau beizutragen.

Initiative Perspektivwechsel e.V.

Die Initiative Perspektivwechsel e.V. (IPW) ist ein Verein der transkulturellen Begegnung und politischen Bildung. Mit unserer Arbeit möchten wir zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen anregen. Unsere Projekte sensibilisieren über Diskriminierungsformen wie beispielsweise Rassismus, Sexismus oder Klassismus. Wir arbeiten an bildungspolitischen Projekten hauptsächlich in Berlin und Brandenburg und unterstützen weitere Projekte in Douala, Kamerun. Durch unsere Angebote möchten wir junge Menschen empowern und in gesellschaftliche Diskurse integrieren.

Paulo Freire Gesellschaft e.V.

Die Paulo Freire Gesellschaft e. V. (PFG) ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein der Bildungsarbeit. Unsere Schwerpunkte liegen in der berufsbegleitenden Lehrer*innenbildung, der Friedenspädagogik, der Erinnerungsarbeit, der Hochschuldidaktik und der Schule in der Migrationsgesellschaft. Auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene schaffen wir Räume für Austausch, gegenseitiges Lernen und gemeinsames Handeln.

Survival International e.V.

Survival International ist eine weltweit aktive Nichtregierungsorganisation, die sich mittels Kampagnen, Aufklärungsarbeit und Bildungsarbeit für die Rechte von indigenen Gruppen einsetzt.

Tanzania-Network.de e.V.

Das Tanzania-Network.de dient dem Zweck, die Beziehungen zwischen Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen und Institutionen in Deutschland und Tansania durch geistigen, kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch zu intensivieren und effektiver zu gestalten, insbesondere in Fragen der wirtschaftlichen

Zugvögel, Grenzen überwinden e.V.

Der Verein Zugvögel e.V. setzt sich durch die Organisation von Freiwilligendiensten für junge Menschen aus dem Globalen Süden sowie regelmäßigen Bildungsveranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen für globale Bewegungsfreiheit und gegen rassistische Strukturen ein.

Veranstaltungen zu Migration und Diaspora

Dezember 2019