Was wir machen

Der BER setzt sich mit Rassismus in der Entwicklungspolitik auseinander und sensibilisiert seine Mitgliedsgruppen zum Thema.

Der BER versteht sich als entwicklungspolitischer Akteur, der sich kritisch mit dem Begriff der „Entwicklung“ und kolonialen Kontinuitäten auseinandersetzt. Der BER hat Checklisten zur Vermeidung von Rassismen in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit entwickelt und wendet sie an. Der BER setzt sich gemeinsam mit anderen für ein dekoloniales Berlin ein. Unter Publikationen findest Du die Veröffentlichungen des BER zum Thema.

Die Eine Welt-Promotorin berät und vernetzt migrantisch-diasporische Organisationen in der Entwicklungspolitik.

Sie vernetzt migrantische Gruppen untereinander und qualifiziert sie in der entwicklungspolitischen Arbeit. Sie schafft Räume für einen dekolonialen, antirassistischen Dialog. Die Promotorin thematisiert Fragen von Migration und Entwicklung in der Öffentlichkeit, interessiert für eine weltoffene Gesellschaft und ermutigt Migrant*innen sich gleichberechtigt in der öffentlichen Debatte zu positionieren. Informationen zum Eine Welt-Promotor*innenprogramm

Folgende BER-Mitgliedsgruppen arbeiten zum Thema Migration und Diaspora:

africa aid project e.V.

africa aid project e.V. (aap) ist ein Berliner gemeinnütziger Verein und in Afrika aktiv. Hauptsächlich in Guinea/Westafrika präsent, sehen wir jedoch die gesamte Region südlich der Sahara als Ziele für unsere Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Dafür haben wir das „aap network“ von mittlerweile 80 NGOs und sozialen Unternehmen in 26 Ländern geschaffen. Unser Ziel ist es „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben. Unsere Projekte sollen Arbeitsplätze schaffen, Lebensbedingungen verbessern und humanitäre Hilfe leisten. U.a. arbeiten wir an Projekten im Bereich Abfallentsorgung/ Sauberkeit/ Hygiene und zur Produktion von sauberem Trinkwasser. Einen besonderen Teil unserer Arbeit sehen wir in Ausbildungsprojekten und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in und außerhalb von Schulen.

Afrika Medien Zentrum e.V.

Das Afrika Medien Zentrum begleitet in Kooperation mit dem Lo’Nam-Verlag die Aktivitäten zu Afrika in Deutschland in den Feldern Kultur, Wirtschaft und Politik. Dabei legt es die Schwerpunkte auf die Nord-Süd-Beziehungen und die entwicklungspolitische Bildung zur Verbesserung des Afrika-Bildes in der deutschen Öffentlichkeit.

AFROTAK TV cyberNomads

AFROTAK TV cyberNomads ist ein afrikanisches Medien-, Kultur- und Bildungsnetzwerk in Deutschland, und ein Schwarzer Multi-Media-Partner in Deutschland. Außerdem arbeitet AFROTAK seit 2001 als Dokumentationsprojekt Schwarzer Medien und betreibt eine digitale Datenbank für die Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland, sowie einen Afrika-Fernseh-Kanal in Berlin.

Elikia e.V.

Elikia e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel verfolgt, Minderheiten in Deutschland – und überall dort, wo es notwendig ist, vor allem in Afrika – zu unterstützen, um internationale Verständigung, Integration und Entwicklungshilfe zu fördern.

Farafina e.V. / Afrikahaus

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1993 hat sich das Afrika-Haus zu einer Institution entwickelt, die über die Grenzen der Hauptstadt hinaus Anerkennung als ein Ort für transkulturelle Begegnung und politische Bildung genießt. Bis zu 80 Gästen bietet das Afrika-Haus regelmäßig Raum für Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Buchpräsentationen, Theateraufführungen, Ausstellungen und musikalische Darbietungen. Die Schwerpunkte liegen auf Geschichte, Politik, Literatur und Philosophie Afrikas und den afrikanisch-europäischen Beziehungen.

Gesellschaftsspiele e.V.

Bildungsarbeit im Kontext von Fußball und Gesellschaft hat sich der Verein aus Berlin auf die Fahnen geschrieben. Leidenschaftlich und mit innovativen Ansätzen, nutzen sie die Potentiale von Fußball und Fankultur, um Themen wie Antidiskriminierung, Teilhabe aber auch Fragen der Entwicklungszusammenarbeit zu bearbeiten.

glokal e.V.

glokal e.V. ist ein kleiner Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung mit dem Ziel tätig ist, für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse zu sensibilisieren und Menschen dazu zu befähigen, zu deren Abbau beizutragen.

iNTEGRITUDE e.V.

iNTEGRITUDE e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel die Erzeugung einer Synergie aus den Erfahrungen einzelner gesellschaftlicher Akteure ist. Er arbeitet zu den Themen Integration, politische Bildung und Entwicklungszusammenarbeit.

Kompaxx e.V.

Kompaxx e.V. arbeitet als Freier Träger in der Berliner Jugendhilfe und bietet seit 2015 auch betreute Wohnplätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an. Der Verein geht zudem an Schulen und vermittelt Inhalte und Methoden des Globalen Lernens zu Themen wie beispielsweise Flucht oder Kinderrechte.

Kult e.V. (Yaam)

Der Kult – Verein für Jugendkultur e.V. betreibt seit 1994 das YAAM „Young African Art Market“ als Ort der multikulturellen Begegnung und Integration durch die Bereitstellung von kulturellen, sozialen, Sport- und Freizeitangeboten. Seit der Gründung des YAAM wurde dort aktiv und erfolgreich daran gearbeitet, Jugendlichen durch entsprechende Angebote, vor allem in den Bereichen Sport, Musik und Kunst, neue Perspektiven zu ermöglichen und beispielhaft einen toleranten, friedlichen, demokratischen und respektvollen Umgang miteinander zu lernen und zu pflegen. Gleichzeitig möchte das Yaam durch seine Angebote und seinen offenen, niedrigschwelligen Ansatz dazu beitragen, kulturellen Zugang zu ermöglichen und die soziale Integration und letztlich die Lebensqualität im städtischen Gebiet zu verbessern.

medico international e.V.

Medico international streitet seit 52 Jahren an der Seite lokaler und internationaler Partner für das Menschenrecht auf Gesundheit und. Gesundheit für alle verstehen wir in einem sozialen und politischen Sinn und schließt die Verbesserung sozialer Bedingungen und Verhältnisse, die Überwindung von Ungerechtigkeit und Abhängigkeit mit ein. Thematisch und praktisch arbeiten wir nicht nur zu globaler Gesundheit sondern auch zu Migration, Menschenrechten, Nothilfe und psychosozialer Arbeit. Wir unterstützen die Arbeit lokaler Organisationen in aktuell 30 Ländern im Globalen Süden und arbeiten mit ihnen zusammen in nationalen, regionalen und internationalen Netzwerken wie VENRO, der Deutschen Plattform für Globale Gesundheit, dem People’s Health Movement, Health Action international, der Internationalen Kampagne gegen Landminen, der Global Treaty Alliance u.a.

Mwagni e.V.

Mwagni (weil Bildung das Fundament ist) ist, eine Migrant*innen-Organisation mit Sitz in Berlin, die sich vorrangig mit den Themen Bildung und Wissensvermittlung auseinandersetzt. Wir sind in Deutschland und in subsaharischen Ländern in Afrika vertreten und setzten uns dafür ein, dass Kinder und Frauen Zugang zu Bildung haben. Wir setzen diverse Maßnahmen um, um Minderheiten zu unterstützen und ihre Entscheidungsmacht zu stärken sowie ihre intellektuelle Unabhängigkeit zu fördern.

NARUD e.V.

NARUD e.V. engagiert sich in den Bereichen Technologietransfers und Armutsbekämpfung vor allem in Afrika, aber auch in anderen Regionen des Globalen Südens. Über die Förderung von Bildung, Gesundheit und Capacity Building soll dabei die Selbsthilfe möglich gemacht werden. Neben der Arbeit im Globalen Süden arbeitet NARUD e.V. in dem Bereich der Bildungsarbeit im Inland.

Nkul Beti e.V.

Nkul Beti Berlin verfolgt das Ziel, Projekte und Initiativen durchzuführen. Schwerpunkte bilden dabei unter anderem die Förderung von Toleranz und Völkerverständigung, die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen, die Nachbarschaftshilfe und der Kulturaustausch.

Ogumana e.V.

Wir sind eine Gruppe aus Berliner*innen der zweiten Generation mosambikanischer Einwanderer*innen und Mosambikaner*innen und engagierte Freiwillige, die sich für den kulturellen Austausch und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Mosambik und Deutschland einsetzt. Wir sind der erste Verein in Deutschland, der aus der zweiten Generation mosambikanischer Einwander*innen gegründet wurde. Der Begriff Ogumana kommt aus Chuwabo, einer an der Küste Mosambiks gesprochenen Bantu-Sprache und bedeutet Begegnung. Wir wollen durch Begegnung und Austausch ein Bewusstsein für die deutsch-mosambikanische Geschichte schaffen. Der Auslöser für unsere Gründung war das Fehlens eines Vereins, der die mosambikanische Diaspora in Deutschland repräsentiert und den Austausch zwischen Deutschland und Mosambik fördert. Ein wichtiger Schwerpunkt des Vereins, ist das Engagement für Geflüchtete in der Provinz Cabo Delgado und für die Opfer von Naturkatastrophen in Mosambik. Es gibt in Mosambik bereits sehr engagierte Bürger und zivile Organisationen, die auf diesem Gebiet tätig sind. Leider fehlt es diesen oft an langfristiger Finanzierung. Deswegen entwickeln wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Kuendeleya aus Cabo Delgado ein Projekt zur Unterstützung Geflüchteter Schulkinder aus der Region Cabo.

PEPP e.V.

Der Verein PEPP e.V. fördert durch Projekte, Programme und Events in Kultur- und Medienarbeit, Wissenschaft und Bildung nachhaltige internationale Entwicklung in internationaler Perspektive.

Visioneers e.V.

Die gemeinnützige VISIONEERS gGmbH setzt sich für sozial benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende in Berlin, Europa und in Ländern des Globalen Südens ein, u. a. für junge Geflüchtete. Als freier Träger der Jugendhilfe ist VISIONEERS in Bereichen der Antiradikalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Integration tätig. VISIONEERS steht für christliche Werte wie Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Nächstenliebe und soziale Verantwortung, und das leben wir in unseren unterschiedlichen Projekten.

ZAKi – Bildung und Kultur e.V.

Der Verein Zaki – Bildung und Kultur e.V. ist eine Migrantenselbstorganisation und richtet seine Arbeit an Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung. Der thematische Schwerpunkt unserer Projekte liegt u.a. auf dem Empowerment von afghanischen Frauen, politischer Bildung für unsere Zielgruppen und der Ausbildung von Multiplikator:innen in diesem Bereich. Wir möchten Zugewanderte stets dabei unterstützen, sich mit der Kultur ihres Herkunftslandes auseinandersetzten zu können und diese mit der Lebensweise in Deutschland in Einklang zu bringen.

Veranstaltungen zu Migration und Diaspora

Februar 2024