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Eine Welt Stadt Berlin ist
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
glokal e.V.
18.11.2016 10:00 - 19.11.2016 17:30
Berlin

Werkstatt Postkoloniales Intergenerationales Lernen

Mit dem Zeitstrahl “Entwicklung – Rassismus – Widerstand” hat glokal eine Methode entwickelt, die mit Hilfe von Zitaten sichtbar macht, wie Dominanz, Unterdrückung und Widerstand sich durch die Jahrhunderte ziehen, sich verändern, anpassen und bis heute wirkmächtig sind. Die Zeitstrahlmethode wird in diesem Workshop mit Bildungsansatz des intergenerationalen Lernens verknüpft. Ausgehend von einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive werden wir erforschen, wie verinnerlichte Dominanz und Unterdrückung, seelische Wunden durch traumatische Erfahrungen (wie Krieg, sexuellem Missbrauch oder schweren körperlichen Misshandlungen) oder Überlegenheitsgefühle über Orte und Generationen hinweg weitergegeben wurden und wie wir heute davon geprägt sind. Der Workshop hat Werkstattcharakter, in dem er zwei innovative, noch wenig etablierte Ansätze der historisch-machtkritischen Bildungsarbeit zusammen bringt und Verbindungen erforscht. Wir laden alle ein, die Lust darauf haben als aktive Teilnehmende an dieser Werkstatt teilzunehmen, sich und ihr Wissen und ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam die Verknüpfung der beiden Bildungsansätze zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Der Workshop wird zeitweise in getrennten Räumen (weiß/of color) stattfinden.

Die letzten 500 Jahre waren geprägt von europäischer Expansion, Eroberung, Ausbeutung, Unterwerfung und Genozid. Dem europäischen Kolonialismus liegt die Vorstellung der Zweiteilung der Welt in zivilisiert/unzivilisiert bzw. entwickelt/unterentwickelt zugrunde und prägt bis heute Identitäten, Welt- und Selbstbilder sowie materielle Realitäten.
Mit dem Zeitstrahl “Entwicklung – Rassismus – Widerstand” hat glokal eine Methode entwickelt, die
mit Hilfe von Zitaten sichtbar macht, wie Dominanz, Unterdrückung und Widerstand sich durch die
Jahrhunderte ziehen, sich verändern, anpassen und bis heute wirkmächtig sind. Die Zeitstrahlmethode wird in diesem Workshop mit Bildungsansatz des intergenerationalen Lernens verknüpft. Ausgehend von einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive werden wir erforschen, wie verinnerlichte Dominanz und Unterdrückung, seelische Wunden durch traumatische Erfahrungen (wie Krieg, sexuellem Missbrauch oder schweren körperlichen Misshandlungen) oder Überlegenheitsgefühle über Orte und Generationen hinweg weitergegeben wurden und wie wir heute davon geprägt sind.

Der Workshop hat Werkstattcharakter, in dem er zwei innovative, noch wenig etablierte Ansätze der historisch-machtkritischen Bildungsarbeit zusammen bringt und Verbindungen erforscht. Wir laden alle ein, die Lust darauf haben als aktive Teilnehmende an dieser Werkstatt teilzunehmen, sich und ihr Wissen und ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam die Verknüpfung der beiden Bildungsansätze zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Der Workshop wird zeitweise in getrennten Räumen (weiß/of color) stattfinden.

Trainer: Ali Fathi und Timo Kiesel
Wir freuen uns auf eure Anmeldungen unter anmeldung@glokal.org bis zum 11.11.16.

Die Werkstatt findet im Rahmen eines 1,5 jährigen Projektes “Verknüpfte Geschichte(n): Modellprojekt für historisch-postkoloniales Lernen am Beispiel von Entwicklung” statt und wird gefördert von Engagement global im Auftrag des BMZ, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Berlin und der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

http://www.glokal.org/2510-2/