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Dezember 2020

15Dez18:0019:30Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie: Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heuteIn der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras diskutiert.18:00 - 19:30 Veranstalter: FDCL Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. Themen:DekolonisierungFormat:Informations-, Podiums- oder Diskussionsveranstaltung

Veranstaltungsbeschreibung

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen,
medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut
angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr
Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und
Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet
Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig
Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf.
Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene
Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz
internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit
dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der
Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

In der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem
Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die
aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von
indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras
diskutiert.

Referentinnen: Rita Trautmann (FDCL) und Jessica Fernández (OFRANEH / Honduras)

Die Veranstaltung findet online und mit spanisch / deutscher Übersetzung statt. Der Link wird nach Anmeldung versandt.

Anmeldung und Informationen: steffi.wassermann@fdcl.org

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Zeit

(Dienstag) 18:00 - 19:30

Kontakt E-Mail

steffi.wassermann@fdcl.org

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